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		<title><![CDATA[Zoofreunde Board  - Alle Foren]]></title>
		<link>http://forum.zoofreunde.net/</link>
		<description><![CDATA[Zoofreunde Board  - http://forum.zoofreunde.net]]></description>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 19:14:54 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Entflohende Chile-Flamingo in Schweiz erschossen]]></title>
			<link>http://forum.zoofreunde.net/showthread.php?tid=5180</link>
			<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 22:24:51 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.zoofreunde.net/showthread.php?tid=5180</guid>
			<description><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite><a href="http://www.a-z.ch/news/vermischtes/jagdverwaltung-laesst-den-flamingo-erschiessen-5706060" target="_blank">Jagdverwaltung lässt den Flamingo erschiessen</a><br />
Quelle: Aargauer Zeitung<br />
<br />
Der Flamingo am Flachsee ist tot – wie sich danach herausstellte gehörte er dem Zoo Zürich, der ihn jedoch nicht vermisste.<br />
<br />
Der Flamingo hatte in den knapp drei Wochen am Flachsee zahlreiche Besucher angezogen - nun ist er tot. Die Jagdverwaltung liess ihn gestern vom Reservatsaufseher erlegen.<br />
Josef Fischer, Biologe und Geschäftsführer der Stiftung Reusstal nennt das Vorgehen des Kantons «unsensibel» und prophezeit einen Aufruhr in der Bevölkerung. «Das ist bei weiss gefiederten Tieren, wie auch dem Schwan, immer so», sagt er. Das Erschiessen von Kormoranen oder Krähen hingegen sorge in der Bevölkerung selten für Ärger. «Die Menschen machen eine Vorverurteilung bei Tieren, die jagen», begründet er dies.<br />
Dass es negative Reaktionen geben wird, weiss auch René Altermatt, Leiter der Sektion Jagd und Fischerei beim Kanton. Er hat diesen Entscheid nach Abklärungen mit der Vogelwarte Sempach dennoch getroffen. Die Ornitologen hätten ihm beschieden, dass der Hungertod nur eine Frage der Zeit sei, so Altermatt. «Der Flamingo braucht eiweissreiche Nahrung, ein paar Algen reichen nicht.»<br />
<br />
Neozyten werden konsequent gejagt<br />
<br />
Altermatt beruft sich auf den gesetzlichen Auftrag der Jagdverwaltung. Und im neuen Jagdgesetz heisst es zu unbewilligt ausgesetzten Vögeln «das Departement trifft Massnahmen». Die Erschiessung des Flamingos sei die einzige Möglichkeit mit vernünftigem Aufwand gewesen, den Flamingo zu entfernen, sagt Altermatt. Alle artenfremden Vögel werden im Aargau konsequent gejagt.<br />
Dennoch wäre dieses Schicksal dem Flamingo erspart gewesen, wenn der Zoo Zürich genauer gezählt hätte: Die Jagtverwaltung hatte sich nämlich bei den Zoologischen Gärten Zürich und Basel erkundigt, ob ein Flamingo vermisst werde - und negativen Bescheid erhalten. Die Ring-Inschrift zeigt nun: Es war ein Zürcher Flamingo. Der Zoo war gestern für eine Stellungnahme nicht erreichbar.</blockquote>
<br />
Schade um das junges Tier (schätze 2008 geschlüpft).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite><a href="http://www.a-z.ch/news/vermischtes/jagdverwaltung-laesst-den-flamingo-erschiessen-5706060" target="_blank">Jagdverwaltung lässt den Flamingo erschiessen</a><br />
Quelle: Aargauer Zeitung<br />
<br />
Der Flamingo am Flachsee ist tot – wie sich danach herausstellte gehörte er dem Zoo Zürich, der ihn jedoch nicht vermisste.<br />
<br />
Der Flamingo hatte in den knapp drei Wochen am Flachsee zahlreiche Besucher angezogen - nun ist er tot. Die Jagdverwaltung liess ihn gestern vom Reservatsaufseher erlegen.<br />
Josef Fischer, Biologe und Geschäftsführer der Stiftung Reusstal nennt das Vorgehen des Kantons «unsensibel» und prophezeit einen Aufruhr in der Bevölkerung. «Das ist bei weiss gefiederten Tieren, wie auch dem Schwan, immer so», sagt er. Das Erschiessen von Kormoranen oder Krähen hingegen sorge in der Bevölkerung selten für Ärger. «Die Menschen machen eine Vorverurteilung bei Tieren, die jagen», begründet er dies.<br />
Dass es negative Reaktionen geben wird, weiss auch René Altermatt, Leiter der Sektion Jagd und Fischerei beim Kanton. Er hat diesen Entscheid nach Abklärungen mit der Vogelwarte Sempach dennoch getroffen. Die Ornitologen hätten ihm beschieden, dass der Hungertod nur eine Frage der Zeit sei, so Altermatt. «Der Flamingo braucht eiweissreiche Nahrung, ein paar Algen reichen nicht.»<br />
<br />
Neozyten werden konsequent gejagt<br />
<br />
Altermatt beruft sich auf den gesetzlichen Auftrag der Jagdverwaltung. Und im neuen Jagdgesetz heisst es zu unbewilligt ausgesetzten Vögeln «das Departement trifft Massnahmen». Die Erschiessung des Flamingos sei die einzige Möglichkeit mit vernünftigem Aufwand gewesen, den Flamingo zu entfernen, sagt Altermatt. Alle artenfremden Vögel werden im Aargau konsequent gejagt.<br />
Dennoch wäre dieses Schicksal dem Flamingo erspart gewesen, wenn der Zoo Zürich genauer gezählt hätte: Die Jagtverwaltung hatte sich nämlich bei den Zoologischen Gärten Zürich und Basel erkundigt, ob ein Flamingo vermisst werde - und negativen Bescheid erhalten. Die Ring-Inschrift zeigt nun: Es war ein Zürcher Flamingo. Der Zoo war gestern für eine Stellungnahme nicht erreichbar.</blockquote>
<br />
Schade um das junges Tier (schätze 2008 geschlüpft).]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA["Heimische" Papageien]]></title>
			<link>http://forum.zoofreunde.net/showthread.php?tid=5157</link>
			<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 14:10:08 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.zoofreunde.net/showthread.php?tid=5157</guid>
			<description><![CDATA[Da ich kein geeigneten Threat finde, mache ich einmal für folgende Meldung einen neuen auf. Da es in einigen Grossstädten inzwischen selbsttragende Populationen der Krummschnäbel existieren, dürfte der eine oder andere Fakt auch für Zoofreunde interessant sein:<br />
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite><span style="font-weight: bold;">Papageien im Großstadt-Dschungel</span><br />
<br />
BAD CANNSTATT: Nabu-Exkursion zu den wild lebenden Papageien im Rosensteinpark<br />
<br />
Bad Cannstatt liegt zwar nicht im Regenwald, doch gibt es hier exotische Bewohner aus dem Dschungel: Papageien. Anfangs waren sie in Büschen und Bäumen zu finden. Zunehmend nehmen sie gerade in der kälteren Jahreszeit, auch mal gerne wärmere Plätze in Anspruch; etwa auf dem Kamin.<br />
<br />
Von Iris Frey<br />
<br />
Dort sitzen sie und haben natürlich einen besonders guten Ausblick auf die Umgebung, die Altstadt Cannstatts, können beobachten, was sich in den Gassen so tut und wo es möglicherweise etwas zu fressen gibt. Etwa die Eibenbüsche in der Helfergasse. Dort hinterlassen sie ihre Spuren, indem sie die Zweige anknabbern und danach teils ausgespuckt auf den Boden fallen lassen. Wild sieht es aus, wenn sie dann ihr Fress-Revier hinterlassen. Anders wie bei anderen Vögeln.<br />
<br />
Schließlich sind sie ja auch etwas Besonderes: die einzig außerhalb von Amerika befindliche Region, in der die <span style="font-weight: bold;">Gelbkopfamazonen</span> wild und frei leben. Seit 1984 wird in Stuttgart eher unfreiwillig bewiesen, dass Papageien nicht nur im Regenwald, sondern auch im Großstadt-Dschungel überleben können - und das auch trotz größerer Minus-Temperaturen.<br />
<br />
Mittlerweile sind es nach Angaben des Bundes für Umwelt und Naturschutz (Nabu) rund 50 der bunten, exotischen Vögel, die die Gegend insbesondere rund um die Wilhelma und den Cannstatter Kurpark besiedeln. Wie gesagt, längst gehören auch Wohngebäude und Dächer zu ihrem Revier, auf dem sie sich laut krächzend niederlassen und für ein besonderes Bild sorgen.<br />
<br />
Irgendwann im Jahre 1984 öffnete sich irgendwo im Stadtgebiet ein Käfigtürchen und eine Gelbkopfamazone büxste aus. Das Tier überstand entgegen aller Erwartungen den ersten Winter in Freiheit, fand genügend Futter, entkam Habicht, Fuchs und Kältetod und bekam dank der Bemühungen einiger wohlmeinender Tierfreunde sogar einen Partner. Das Pärchen begann 1986 zu brüten und begründete den Stuttgarter Clan der Gelbkopfamazonen.<br />
<br />
Nach wie vor trifft man vor allem im Kurpark, im Rosensteinpark und rund um die Wilhelma auf die giftgrünen Papageien mit den knallgelben Köpfen, die ohrenbetäubende Schreie ausstoßen können. Weil die Vögel so ziemlich alles fressen, was ihnen an pflanzlicher Nahrung vor den Schnabel kommt und nicht wählerisch sind, überleben sie problemlos in Stuttgart: Wie viele andere Vögel auch profitieren sie vom reich gedeckten Tisch in der nahen Wilhelma, wo bei den Gehegen und Futterstellen immer ein Bröckchen zu finden ist. Außerdem futtern sie gerne Kirschenkerne, Platanen- und Eibensamen oder vertrocknete Zwetschgen.<br />
<br />
Eigentlich kommen die Vögel nicht in Mitteleuropa - und auch nicht am Neckar - vor. Ihre Heimat sind Regenwälder in Mexiko. Umso spannender ist ein Besuch bei den einzigen tropischen Papageien aus der Familie der Amazonen, die in Europa in freier Wildbahn beobachtet werden können. Der Ornithologe Michael Schmolz vom Nabu Stuttgart hat die Vögel seit langem eingehend studiert und kann viele spannende Geschichten rund um Stuttgarts bunteste Vögel erzählen. So veranstaltete er kürzlich eine Führung. Er nimmt kritisch Stellung zum Aussetzen von fremden Arten. Denn diese sogenannten „Neozoen“ können möglicherweise für heimische Tiere zur Bedrohung werden, wenn sie ihren Lebensraum zu erfolgreich streitig machen. Bei Stuttgarts Papageien ist dies aber bislang nicht der Fall. </blockquote>
<br />
<a href="http://www.cannstatter-zeitung.de/lokales/cannstatt/Artikel506453.cfm" target="_blank">Cannstatter Zeitung</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Da ich kein geeigneten Threat finde, mache ich einmal für folgende Meldung einen neuen auf. Da es in einigen Grossstädten inzwischen selbsttragende Populationen der Krummschnäbel existieren, dürfte der eine oder andere Fakt auch für Zoofreunde interessant sein:<br />
<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite><span style="font-weight: bold;">Papageien im Großstadt-Dschungel</span><br />
<br />
BAD CANNSTATT: Nabu-Exkursion zu den wild lebenden Papageien im Rosensteinpark<br />
<br />
Bad Cannstatt liegt zwar nicht im Regenwald, doch gibt es hier exotische Bewohner aus dem Dschungel: Papageien. Anfangs waren sie in Büschen und Bäumen zu finden. Zunehmend nehmen sie gerade in der kälteren Jahreszeit, auch mal gerne wärmere Plätze in Anspruch; etwa auf dem Kamin.<br />
<br />
Von Iris Frey<br />
<br />
Dort sitzen sie und haben natürlich einen besonders guten Ausblick auf die Umgebung, die Altstadt Cannstatts, können beobachten, was sich in den Gassen so tut und wo es möglicherweise etwas zu fressen gibt. Etwa die Eibenbüsche in der Helfergasse. Dort hinterlassen sie ihre Spuren, indem sie die Zweige anknabbern und danach teils ausgespuckt auf den Boden fallen lassen. Wild sieht es aus, wenn sie dann ihr Fress-Revier hinterlassen. Anders wie bei anderen Vögeln.<br />
<br />
Schließlich sind sie ja auch etwas Besonderes: die einzig außerhalb von Amerika befindliche Region, in der die <span style="font-weight: bold;">Gelbkopfamazonen</span> wild und frei leben. Seit 1984 wird in Stuttgart eher unfreiwillig bewiesen, dass Papageien nicht nur im Regenwald, sondern auch im Großstadt-Dschungel überleben können - und das auch trotz größerer Minus-Temperaturen.<br />
<br />
Mittlerweile sind es nach Angaben des Bundes für Umwelt und Naturschutz (Nabu) rund 50 der bunten, exotischen Vögel, die die Gegend insbesondere rund um die Wilhelma und den Cannstatter Kurpark besiedeln. Wie gesagt, längst gehören auch Wohngebäude und Dächer zu ihrem Revier, auf dem sie sich laut krächzend niederlassen und für ein besonderes Bild sorgen.<br />
<br />
Irgendwann im Jahre 1984 öffnete sich irgendwo im Stadtgebiet ein Käfigtürchen und eine Gelbkopfamazone büxste aus. Das Tier überstand entgegen aller Erwartungen den ersten Winter in Freiheit, fand genügend Futter, entkam Habicht, Fuchs und Kältetod und bekam dank der Bemühungen einiger wohlmeinender Tierfreunde sogar einen Partner. Das Pärchen begann 1986 zu brüten und begründete den Stuttgarter Clan der Gelbkopfamazonen.<br />
<br />
Nach wie vor trifft man vor allem im Kurpark, im Rosensteinpark und rund um die Wilhelma auf die giftgrünen Papageien mit den knallgelben Köpfen, die ohrenbetäubende Schreie ausstoßen können. Weil die Vögel so ziemlich alles fressen, was ihnen an pflanzlicher Nahrung vor den Schnabel kommt und nicht wählerisch sind, überleben sie problemlos in Stuttgart: Wie viele andere Vögel auch profitieren sie vom reich gedeckten Tisch in der nahen Wilhelma, wo bei den Gehegen und Futterstellen immer ein Bröckchen zu finden ist. Außerdem futtern sie gerne Kirschenkerne, Platanen- und Eibensamen oder vertrocknete Zwetschgen.<br />
<br />
Eigentlich kommen die Vögel nicht in Mitteleuropa - und auch nicht am Neckar - vor. Ihre Heimat sind Regenwälder in Mexiko. Umso spannender ist ein Besuch bei den einzigen tropischen Papageien aus der Familie der Amazonen, die in Europa in freier Wildbahn beobachtet werden können. Der Ornithologe Michael Schmolz vom Nabu Stuttgart hat die Vögel seit langem eingehend studiert und kann viele spannende Geschichten rund um Stuttgarts bunteste Vögel erzählen. So veranstaltete er kürzlich eine Führung. Er nimmt kritisch Stellung zum Aussetzen von fremden Arten. Denn diese sogenannten „Neozoen“ können möglicherweise für heimische Tiere zur Bedrohung werden, wenn sie ihren Lebensraum zu erfolgreich streitig machen. Bei Stuttgarts Papageien ist dies aber bislang nicht der Fall. </blockquote>
<br />
<a href="http://www.cannstatter-zeitung.de/lokales/cannstatt/Artikel506453.cfm" target="_blank">Cannstatter Zeitung</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Geier in Artis]]></title>
			<link>http://forum.zoofreunde.net/showthread.php?tid=5064</link>
			<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 13:29:52 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.zoofreunde.net/showthread.php?tid=5064</guid>
			<description><![CDATA[Gibt es Stammbesucher die mir helfen können und mir erklären was das mit den "römischen Sandalen" an Katrien´s Fuß ist?<br />
Was für eine Krankheit ist ist das? Und wie wirkt sie sich aus? Hab sowas noch nie gehört.<img src="http://forum.zoofreunde.net//images/smilies/blush.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Blush" title="Blush" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Gibt es Stammbesucher die mir helfen können und mir erklären was das mit den "römischen Sandalen" an Katrien´s Fuß ist?<br />
Was für eine Krankheit ist ist das? Und wie wirkt sie sich aus? Hab sowas noch nie gehört.<img src="http://forum.zoofreunde.net//images/smilies/blush.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Blush" title="Blush" />]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Vogel des Jahres 2010]]></title>
			<link>http://forum.zoofreunde.net/showthread.php?tid=4990</link>
			<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 19:53:10 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.zoofreunde.net/showthread.php?tid=4990</guid>
			<description><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite><span style="font-weight: bold;">Der Kormoran und die Demokratie - vielfältige Reaktionen auf den Vogel des Jahres 2010</span><br />
<br />
Selten war die Presseresonanz so groß wie nach der Verkündung des Kormorans zum Vogel des Jahres 2010. Selten war auch die Presse so gut informiert. Während sich NABU und LBV anfänglich wunderten, dass vergleichsweise wenige Presseanfragen kamen, stellte sich bald nach der Pressekonferenz heraus, dass der Bayerische Landesfischereiverband nach der ersten Schrecksekunde gleich eine Minute nach der Sperrfrist um 11 Uhr die Kürung des Kormorans zum Vogel des Jahres als gelungene Provokation bezeichnete. Immerhin ging er nicht so weit wie der Sportfischerverband, der NABU und LBV gleich mangelnde Demokratiefähigkeit unterstellte.<br />
<br />
Verbände reden miteinander<br />
<br />
Das war nicht wirklich nett! Desto mehr Zeit ins Land ging, desto sachlicher wurden dann aber die Artikel. So stellte die SZ in ihrer Wochenendausgabe die Positionen der Kormoranfreunde- und Gegner gegenüber, der SWR wies darauf hin, dass alle Vergrämungsversuche bislang nicht den Erfolg zeitigten, die sich die Fischer erhofft hatten. Auch dass die EU Vogelschutzrichtlinie, auf die sich viele der Gegner berufen, dazu geführt hat, den Kormoran in Deutschland wieder heimisch werden zu lassen, wurde immer öfter erwähnt. Der Brandenburger und der Baden-Württembergische Fischereiverband begrüßten im Sinne einer notwendigen Diskussion über den Kormoran die Ausrufung des Kormorans zum Vogel des Jahres. Deren Vertreter bemühen sich gerade im Diskussionsforum von <a href="http://www.kormoranfreunde.de" target="_blank">http://www.kormoranfreunde.de</a> um eine Versachlichung der Diskussion. Leider wimmelt es darin von „Nur ein toter Kormoran ist ein guter Kormoran“ Kommentaren. Dass dieser Stil den Anliegen der Kormorangegner nicht dienlich sein dürfte, scheint den Kommentatoren nicht klar zu sein. Der LBV hat auf die Pressemitteilung des Bayerischen Fischereiverbandes reagiert und fasst sie als Einladung zum Dialog auf. Gegenseitig haben sich beide Seiten mittlerweile versichert, weiter miteinander in den verschiedenen Projekten zusammenzuarbeiten.</blockquote>
<br />
<a href="http://www.lbv.de/artenschutz/voegel/kormoran/aktuelles.html" target="_blank">Quelle</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite><span style="font-weight: bold;">Der Kormoran und die Demokratie - vielfältige Reaktionen auf den Vogel des Jahres 2010</span><br />
<br />
Selten war die Presseresonanz so groß wie nach der Verkündung des Kormorans zum Vogel des Jahres 2010. Selten war auch die Presse so gut informiert. Während sich NABU und LBV anfänglich wunderten, dass vergleichsweise wenige Presseanfragen kamen, stellte sich bald nach der Pressekonferenz heraus, dass der Bayerische Landesfischereiverband nach der ersten Schrecksekunde gleich eine Minute nach der Sperrfrist um 11 Uhr die Kürung des Kormorans zum Vogel des Jahres als gelungene Provokation bezeichnete. Immerhin ging er nicht so weit wie der Sportfischerverband, der NABU und LBV gleich mangelnde Demokratiefähigkeit unterstellte.<br />
<br />
Verbände reden miteinander<br />
<br />
Das war nicht wirklich nett! Desto mehr Zeit ins Land ging, desto sachlicher wurden dann aber die Artikel. So stellte die SZ in ihrer Wochenendausgabe die Positionen der Kormoranfreunde- und Gegner gegenüber, der SWR wies darauf hin, dass alle Vergrämungsversuche bislang nicht den Erfolg zeitigten, die sich die Fischer erhofft hatten. Auch dass die EU Vogelschutzrichtlinie, auf die sich viele der Gegner berufen, dazu geführt hat, den Kormoran in Deutschland wieder heimisch werden zu lassen, wurde immer öfter erwähnt. Der Brandenburger und der Baden-Württembergische Fischereiverband begrüßten im Sinne einer notwendigen Diskussion über den Kormoran die Ausrufung des Kormorans zum Vogel des Jahres. Deren Vertreter bemühen sich gerade im Diskussionsforum von <a href="http://www.kormoranfreunde.de" target="_blank">http://www.kormoranfreunde.de</a> um eine Versachlichung der Diskussion. Leider wimmelt es darin von „Nur ein toter Kormoran ist ein guter Kormoran“ Kommentaren. Dass dieser Stil den Anliegen der Kormorangegner nicht dienlich sein dürfte, scheint den Kommentatoren nicht klar zu sein. Der LBV hat auf die Pressemitteilung des Bayerischen Fischereiverbandes reagiert und fasst sie als Einladung zum Dialog auf. Gegenseitig haben sich beide Seiten mittlerweile versichert, weiter miteinander in den verschiedenen Projekten zusammenzuarbeiten.</blockquote>
<br />
<a href="http://www.lbv.de/artenschutz/voegel/kormoran/aktuelles.html" target="_blank">Quelle</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Tukanzucht]]></title>
			<link>http://forum.zoofreunde.net/showthread.php?tid=4931</link>
			<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 10:59:37 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.zoofreunde.net/showthread.php?tid=4931</guid>
			<description><![CDATA[Da es außer mir offensichtlich noch andere Menschen gibt, welche sich für dieses Thema interessieren, eröffne ich hier mal einen neuen Thread. Denn wie bereits an anderen Stellen des Forums eröffnet gibt es mittlerweile ein EU-weites Importverbot für Vögel und gerade für die Tukane (die wohl nicht nur mir als Vogelfan am Herzen liegen, sondern sogar für ONB attraktiv sind) könnte es da knüppeldick kommen: Denn viele Arten züchten schlecht bis gar nicht in menschlicher Haltung. So ist mir beim nicht gerade selten gehaltenen Braunrückentukan keine einzige erfolgreiche Zucht bekannt. Daher droht meiner Meinung nach ein großer Tukanschwund in den europäischen Zoos. Die Lage der einzelnen Tukan und Arassari-Arten stellt sich meiner Meinung nach wie folgt dar:<br />
<br />
Diese Arten haben gute Chancen erhalten zu bleiben:<br />
<span style="font-weight: bold;">Riesentukan</span> - Rotterdam sei Dank<br />
<span style="font-weight: bold;">Schwarzkehlarassari</span> - Privathaltern sei Dank<br />
<br />
Eine gewisse Chance räume ich auch diesen Arten ein:<br />
<span style="font-weight: bold;">Dottertukan</span> - viele Halter, haben schon gezüchtet<br />
<span style="font-weight: bold;">Fischertukan</span> - auch noch einige Halter, erfolgreiche Zucht ebenfalls bekannt<br />
<span style="font-weight: bold;">Weißbrusttukan</span> - mit Walsrode ist aber leider der erfolgreichste Züchter aus der Haltung ausgestiegen<br />
<span style="font-weight: bold;">Pfefferfresser-Arassari</span> - erfolgreiche Nachzuchten in Tschechien und in Privathand<br />
<span style="font-weight: bold;">Krauskopfarassari</span> - erfolgreiche Nachzuchten in Tschechien und den Niederlanden<br />
<br />
Alle anderen Tukanarten, die momentan noch gehalten werden, haben meiner Meinung nach schlechte Karten und die meisten von ihnen werden ohne Neuimporte definitiv verschwinden. Allerdings gibt es noch viele Tukanhalter und sogar Züchter in Privathand, so dass manche Art noch "gerettet" werden könnte. Die Hauptzentren der europäischen Tukanhaltung sind dabei wohl Frankreich und die Niederlande, so dass ich keine Prognose abgeben kann, welche Arten dort noch "schlummern".<br />
<br />
Jedenfalls wäre ein koordiniertes Vorgehen in der Tukanzucht auf der Zooseite sowie eine Zusammenarbeit mit Privathalter wünschenswert. Leider sieht es aber momentan noch allzu oft anders aus: Viele Parks halten noch einzelne Tukane als "Dekoration" in ihren Tropenhäusern, anstatt diese zu Bildung von Zuchtpaaren zur Verfügung zu stellen. Dabei wäre das gerade bei Tukanen sehr wichtig, da diese Vögel eher zu den langsamen Vermehrern gehören und sogar eingespielte Brutpaare oft nur alle 2-3 Jahre züchten.<br />
<br />
Alles in allem lässt sich also festhalten, dass Tukane wohl schon in Kürze in den Zoos deutlich seltener zu sehen sein werden und es sicherlich zu einer Reduktion der Artenfülle kommen wird. Daher würde es mich freuen, von weiteren erfolgreichen Zuchten oder zumindest der Aufnahme von weiteren Zuchtbemühungen zu hören.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Da es außer mir offensichtlich noch andere Menschen gibt, welche sich für dieses Thema interessieren, eröffne ich hier mal einen neuen Thread. Denn wie bereits an anderen Stellen des Forums eröffnet gibt es mittlerweile ein EU-weites Importverbot für Vögel und gerade für die Tukane (die wohl nicht nur mir als Vogelfan am Herzen liegen, sondern sogar für ONB attraktiv sind) könnte es da knüppeldick kommen: Denn viele Arten züchten schlecht bis gar nicht in menschlicher Haltung. So ist mir beim nicht gerade selten gehaltenen Braunrückentukan keine einzige erfolgreiche Zucht bekannt. Daher droht meiner Meinung nach ein großer Tukanschwund in den europäischen Zoos. Die Lage der einzelnen Tukan und Arassari-Arten stellt sich meiner Meinung nach wie folgt dar:<br />
<br />
Diese Arten haben gute Chancen erhalten zu bleiben:<br />
<span style="font-weight: bold;">Riesentukan</span> - Rotterdam sei Dank<br />
<span style="font-weight: bold;">Schwarzkehlarassari</span> - Privathaltern sei Dank<br />
<br />
Eine gewisse Chance räume ich auch diesen Arten ein:<br />
<span style="font-weight: bold;">Dottertukan</span> - viele Halter, haben schon gezüchtet<br />
<span style="font-weight: bold;">Fischertukan</span> - auch noch einige Halter, erfolgreiche Zucht ebenfalls bekannt<br />
<span style="font-weight: bold;">Weißbrusttukan</span> - mit Walsrode ist aber leider der erfolgreichste Züchter aus der Haltung ausgestiegen<br />
<span style="font-weight: bold;">Pfefferfresser-Arassari</span> - erfolgreiche Nachzuchten in Tschechien und in Privathand<br />
<span style="font-weight: bold;">Krauskopfarassari</span> - erfolgreiche Nachzuchten in Tschechien und den Niederlanden<br />
<br />
Alle anderen Tukanarten, die momentan noch gehalten werden, haben meiner Meinung nach schlechte Karten und die meisten von ihnen werden ohne Neuimporte definitiv verschwinden. Allerdings gibt es noch viele Tukanhalter und sogar Züchter in Privathand, so dass manche Art noch "gerettet" werden könnte. Die Hauptzentren der europäischen Tukanhaltung sind dabei wohl Frankreich und die Niederlande, so dass ich keine Prognose abgeben kann, welche Arten dort noch "schlummern".<br />
<br />
Jedenfalls wäre ein koordiniertes Vorgehen in der Tukanzucht auf der Zooseite sowie eine Zusammenarbeit mit Privathalter wünschenswert. Leider sieht es aber momentan noch allzu oft anders aus: Viele Parks halten noch einzelne Tukane als "Dekoration" in ihren Tropenhäusern, anstatt diese zu Bildung von Zuchtpaaren zur Verfügung zu stellen. Dabei wäre das gerade bei Tukanen sehr wichtig, da diese Vögel eher zu den langsamen Vermehrern gehören und sogar eingespielte Brutpaare oft nur alle 2-3 Jahre züchten.<br />
<br />
Alles in allem lässt sich also festhalten, dass Tukane wohl schon in Kürze in den Zoos deutlich seltener zu sehen sein werden und es sicherlich zu einer Reduktion der Artenfülle kommen wird. Daher würde es mich freuen, von weiteren erfolgreichen Zuchten oder zumindest der Aufnahme von weiteren Zuchtbemühungen zu hören.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Pelikan-Zucht]]></title>
			<link>http://forum.zoofreunde.net/showthread.php?tid=4708</link>
			<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 13:21:27 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.zoofreunde.net/showthread.php?tid=4708</guid>
			<description><![CDATA[In Nürnberg gibt es derzeit Pelikannachwuchs, dass außergewöhnliche daran ist, dass es sich erstmals in der Geschichte des Tiergartens um Naturaufzuchten handelt.<br />
<br />
Hier der Meldungstext:<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Zum ersten Mal in der Geschichte des Tiergarten Nürnberg wurden kleine Pelikane von ihren Eltern aufgezogen. Nachdem die Pelikane von ihrem Winterquartier in Mittelbüg in den Tiergarten kamen, begannen sie auf der Insel am vorderen Weiher mit dem Brutgeschäft. <br />
<br />
In diesem Jahr erschien der Druck durch die im Tiergarten frei lebenden Krähen (die sich gerne an Eiern und Jungvögeln vergreifen) nicht sehr hoch und die Pelikane verteidigten ihre Brutinsel besonders zuverlässig. Deshalb entschloss sich der Tiergarten eine natürliche Aufzucht zu wagen. Dennoch wurden die Eier sicherheitshalber in den Brutapparat überführt, durch Kunsteier ersetzt und einige davon kurz<br />
vor dem Schlupf den Eltern wieder untergeschoben.<br />
<br />
Der Mut hat sich gelohnt: Die Pelikane haben auf der Insel zwei Jungvögel, die am 06. und 12. Juni 2009 geschlüpft sind, perfekt aufgezogen. Sie dürften inzwischen etwa 6 bis 8 Kilogramm schwer sein. Erstaunlich war, dass die Altvögel die noch mit Flaum befiederten Jungen bereits mit einem Alter von 27 bzw. 33 Tagen mit ins Wasser genommen haben. Die von Hand aufgezogenen Jungvögel von 2008 und 2007 übernahmen wichtige Funktionen bei der Aufzucht. Sie bewachten die Jungen auf der Insel, wenn die Altvögel zur Nahrungssuche auf dem Weiher unterwegs waren und fütterten vermutlich auch die kleinen <br />
Pelikane.<br />
<br />
Zwei weitere Jungvögel, die am 07. und 14. Juni 2009 im Brutapparat geschlüpft sind, wurden - wie in den vergangenen Jahren - von den Pflegern aufgezogen und wiegen inzwischen etwa 6 Kilogramm. <br />
Sowohl bei der natürlichen Aufzucht am Weiher, als auch bei der Handaufzucht im Vogelrevier sind je ein Rosapelikan und ein Krauskopfpelikan zu erkennen. Beide Arten leben auch in Europa z.B. am Prespasee (im Dreiländereck von Mazedonien, Albanien und Griechenland) und im Donaudelta in gemischten Kolonien. </blockquote>
<br />
<a href="http://www.tiergarten.nuernberg.de/v04/Detailsnews.248+M5ff074b7773.0.html" target="_blank">Quelle: Tiergarten Nürnberg</a><br />
<br />
Dabei stellt sich mir die Frage, ist es wirklich so außergewöhnlich, dass Pelikanjunge von den Eltern aufgezogen werden ? Hier waren ja bisher die Krähen das Problem. Wie sieht es in anderen Zoos / Tierparks mit Naturaufzuchten aus ?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[In Nürnberg gibt es derzeit Pelikannachwuchs, dass außergewöhnliche daran ist, dass es sich erstmals in der Geschichte des Tiergartens um Naturaufzuchten handelt.<br />
<br />
Hier der Meldungstext:<br />
<blockquote><cite>Zitat:</cite>Zum ersten Mal in der Geschichte des Tiergarten Nürnberg wurden kleine Pelikane von ihren Eltern aufgezogen. Nachdem die Pelikane von ihrem Winterquartier in Mittelbüg in den Tiergarten kamen, begannen sie auf der Insel am vorderen Weiher mit dem Brutgeschäft. <br />
<br />
In diesem Jahr erschien der Druck durch die im Tiergarten frei lebenden Krähen (die sich gerne an Eiern und Jungvögeln vergreifen) nicht sehr hoch und die Pelikane verteidigten ihre Brutinsel besonders zuverlässig. Deshalb entschloss sich der Tiergarten eine natürliche Aufzucht zu wagen. Dennoch wurden die Eier sicherheitshalber in den Brutapparat überführt, durch Kunsteier ersetzt und einige davon kurz<br />
vor dem Schlupf den Eltern wieder untergeschoben.<br />
<br />
Der Mut hat sich gelohnt: Die Pelikane haben auf der Insel zwei Jungvögel, die am 06. und 12. Juni 2009 geschlüpft sind, perfekt aufgezogen. Sie dürften inzwischen etwa 6 bis 8 Kilogramm schwer sein. Erstaunlich war, dass die Altvögel die noch mit Flaum befiederten Jungen bereits mit einem Alter von 27 bzw. 33 Tagen mit ins Wasser genommen haben. Die von Hand aufgezogenen Jungvögel von 2008 und 2007 übernahmen wichtige Funktionen bei der Aufzucht. Sie bewachten die Jungen auf der Insel, wenn die Altvögel zur Nahrungssuche auf dem Weiher unterwegs waren und fütterten vermutlich auch die kleinen <br />
Pelikane.<br />
<br />
Zwei weitere Jungvögel, die am 07. und 14. Juni 2009 im Brutapparat geschlüpft sind, wurden - wie in den vergangenen Jahren - von den Pflegern aufgezogen und wiegen inzwischen etwa 6 Kilogramm. <br />
Sowohl bei der natürlichen Aufzucht am Weiher, als auch bei der Handaufzucht im Vogelrevier sind je ein Rosapelikan und ein Krauskopfpelikan zu erkennen. Beide Arten leben auch in Europa z.B. am Prespasee (im Dreiländereck von Mazedonien, Albanien und Griechenland) und im Donaudelta in gemischten Kolonien. </blockquote>
<br />
<a href="http://www.tiergarten.nuernberg.de/v04/Detailsnews.248+M5ff074b7773.0.html" target="_blank">Quelle: Tiergarten Nürnberg</a><br />
<br />
Dabei stellt sich mir die Frage, ist es wirklich so außergewöhnlich, dass Pelikanjunge von den Eltern aufgezogen werden ? Hier waren ja bisher die Krähen das Problem. Wie sieht es in anderen Zoos / Tierparks mit Naturaufzuchten aus ?]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Vergiftete Reiher im Kreis Ansbach]]></title>
			<link>http://forum.zoofreunde.net/showthread.php?tid=4318</link>
			<pubDate>Wed, 22 Apr 2009 09:02:48 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.zoofreunde.net/showthread.php?tid=4318</guid>
			<description><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite><span style="font-weight: bold;">Streng geschützte Wildvögel vergiftet <br />
Unbekannte haben bei Colmberg im Landkreis Ansbach mehr als ein Dutzend Reiher vergiftet. Drei der getöteten Vögel gehören zur streng geschützten Art der Silberreiher. Tierschützer vermuten Teichwirte hinter dem Anschlag. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. </span><br />
<br />
Eine Untersuchung des Veterinäramtes Ansbach habe ergeben, dass einige Tiere Fische gefressen hatten, die mit dem hochgiftigen Insektizid E605 getränkt worden seien, berichtete das Bonner "Komitee gegen den Vogelmord". Im Magen der Silberreiher sollen sich noch unverdaute kleine Fische, die mit zwei unterschiedlichen Insektenvernichtungschemikalien und einem Lösungsmittel präpariert waren, befunden haben<br />
<br />
Laut Staatsanwaltschaft wirken die entdeckten Insektizide, die in Deutschland seit Jahren nicht mehr zugelassen sind, für die Vögel stark toxisch. Der Graureiher sei möglicherweise auf dieselbe Weise zu Tode gekommen, habe die Fische allerdings schon verdaut gehabt. Die Ermittlungen sollen nun klären, ob die Tiere absichtlich vergiftet wurden.<br />
<br />
Als mögliches Motiv für die Tötung der Reiher vermuten die Vogelschützer Ärger von Teichwirten über die Fischräuber. Die Vögel gelten bei Anglern und Teichbesitzern als unerwünschte Konkurrenz und Schädlinge. "Wir haben die Staatsanwaltschaft darauf aufmerksam gemacht, dass sich in der Nähe des Fundorts der toten Tiere eine Fischzucht befindet", betonten die Vogelschützer in einer Pressemitteilung. Bereits Anfang Februar waren bei Wallersdorf im Landkreis Ansbach neun tote Reiher entdeckt worden, denen fachmännisch die Brustmuskeln entfernt worden waren, um einen Giftnachweis zu verhindern.<br />
<br />
Dem Tiermörder drohen fünf Jahre Haft<br />
<br />
Die Staatsanwaltschaft hat inzwischen Ermittlungen gegen unbekannt eingeleitet. Silberreiher sind in Deutschland streng geschützt. Ihre vorsätzliche Tötung ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz eine Straftat. Sie kann mit einer Geld- oder einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren geahndet werden.</blockquote>
<br />
<a href="http://www.br-online.de/studio-franken/aktuelles-aus-franken/vergiftete-reiher-ansbach-2009-kw17-ID1240237052602.xml" target="_blank">Quelle BR-Online</a><br />
<br />
<a href="http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/abendschau-franken/video-reiher-ansbach-ID1240332197216.xml" target="_blank">Video zum Thema</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite><span style="font-weight: bold;">Streng geschützte Wildvögel vergiftet <br />
Unbekannte haben bei Colmberg im Landkreis Ansbach mehr als ein Dutzend Reiher vergiftet. Drei der getöteten Vögel gehören zur streng geschützten Art der Silberreiher. Tierschützer vermuten Teichwirte hinter dem Anschlag. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. </span><br />
<br />
Eine Untersuchung des Veterinäramtes Ansbach habe ergeben, dass einige Tiere Fische gefressen hatten, die mit dem hochgiftigen Insektizid E605 getränkt worden seien, berichtete das Bonner "Komitee gegen den Vogelmord". Im Magen der Silberreiher sollen sich noch unverdaute kleine Fische, die mit zwei unterschiedlichen Insektenvernichtungschemikalien und einem Lösungsmittel präpariert waren, befunden haben<br />
<br />
Laut Staatsanwaltschaft wirken die entdeckten Insektizide, die in Deutschland seit Jahren nicht mehr zugelassen sind, für die Vögel stark toxisch. Der Graureiher sei möglicherweise auf dieselbe Weise zu Tode gekommen, habe die Fische allerdings schon verdaut gehabt. Die Ermittlungen sollen nun klären, ob die Tiere absichtlich vergiftet wurden.<br />
<br />
Als mögliches Motiv für die Tötung der Reiher vermuten die Vogelschützer Ärger von Teichwirten über die Fischräuber. Die Vögel gelten bei Anglern und Teichbesitzern als unerwünschte Konkurrenz und Schädlinge. "Wir haben die Staatsanwaltschaft darauf aufmerksam gemacht, dass sich in der Nähe des Fundorts der toten Tiere eine Fischzucht befindet", betonten die Vogelschützer in einer Pressemitteilung. Bereits Anfang Februar waren bei Wallersdorf im Landkreis Ansbach neun tote Reiher entdeckt worden, denen fachmännisch die Brustmuskeln entfernt worden waren, um einen Giftnachweis zu verhindern.<br />
<br />
Dem Tiermörder drohen fünf Jahre Haft<br />
<br />
Die Staatsanwaltschaft hat inzwischen Ermittlungen gegen unbekannt eingeleitet. Silberreiher sind in Deutschland streng geschützt. Ihre vorsätzliche Tötung ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz eine Straftat. Sie kann mit einer Geld- oder einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren geahndet werden.</blockquote>
<br />
<a href="http://www.br-online.de/studio-franken/aktuelles-aus-franken/vergiftete-reiher-ansbach-2009-kw17-ID1240237052602.xml" target="_blank">Quelle BR-Online</a><br />
<br />
<a href="http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/abendschau-franken/video-reiher-ansbach-ID1240332197216.xml" target="_blank">Video zum Thema</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ein Herrenparfüm für den Eulenpapagei]]></title>
			<link>http://forum.zoofreunde.net/showthread.php?tid=3761</link>
			<pubDate>Tue, 30 Dec 2008 14:02:13 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.zoofreunde.net/showthread.php?tid=3761</guid>
			<description><![CDATA[In Neuseeland wird der alte Männertraum wahr: ein Zauberparfüm, das die Frauen dahinschmelzen lässt. Doch die biochemische Geheimwaffe wird nicht für Menschen, sondern für Vögel entwickelt. Die Zielgruppe sind Kakapos. Für die sexuell erfolglosen Exemplare soll im Labor ein Duftstoff entwickelt werden.<br />
<br />
Die flugunfähigen Vögel, auch Eulenpapageien genannt, gehören zu den seltensten Tierarten der Welt. Seit den 80er-Jahren versuchen Artenschützer mit einem aufwendigen Programm, sie vor dem Aussterben zu bewahren. Douglas Adams beschrieb sie liebevoll in seinem Buch "Die Letzten ihrer Art".<br />
<br />
Zunächst brachte man die Tiere auf kleine Inseln, auf denen zuvor alle Raubtiere ausgerottet worden waren. Denn Eier und Jungvögel werden von verwilderten Katzen, Wieseln und anderen Räubern gefressen, die einst von den europäischen Siedlern nach Neuseeland eingeschleppt wurden. Da die Kakapos sich in einer Umwelt entwickelten, in der diese Feinde nicht vorkamen, sind sie ihnen hilflos ausgeliefert. Durch die Schutzbemühungen stieg der Bestand von 22 auf heute 91 Vögel an. Doch die Erholung der Art verläuft zu langsam, da die einzelgängerischen Kakapos in Liebesdingen höchst wählerisch sind. <br />
Das Herrenparfüm soll entwickelt werden, um eine der Hürden zu überwinden, die ihre Vermehrung blockieren. Weibchen stehen nämlich nur bei einigen Hähnen Schlange, während sie viele andere ignorieren. Die Biologin Dianne Brunton will den Verschmähten helfen und hat deshalb 60 Federn der bevorzugten Männchen an ein amerikanisches Duftlabor geschickt. Die dortigen Experten sollen herausfinden, ob im süßlichen Geruch der Federn das Geheimnis sexueller Unwiderstehlichkeit verborgen liegt. Wenn ja, könnte man daraus ein Parfüm für erfolglose Männchen brauen, um die genetische Vielfalt der Aussterbekandidaten zu stärken. <br />
Auch ansonsten ist das Paarungsgebaren der Kakapos voller Tücken. Die Weibchen folgen den dumpfen Balzrufen ihrer Freier nur, wenn die Rimu-Bäume Früchte tragen (mit denen sie ihre Küken füttern). Leider kommt das nur alle drei bis fünf Jahre vor.<br />
<br />
<a href="http://www.morgenpost.de/wissen-und-technik/article1006406/Ein_Herrenparfuem_fuer_den_Eulenpapagei.html" target="_blank">Quelle</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[In Neuseeland wird der alte Männertraum wahr: ein Zauberparfüm, das die Frauen dahinschmelzen lässt. Doch die biochemische Geheimwaffe wird nicht für Menschen, sondern für Vögel entwickelt. Die Zielgruppe sind Kakapos. Für die sexuell erfolglosen Exemplare soll im Labor ein Duftstoff entwickelt werden.<br />
<br />
Die flugunfähigen Vögel, auch Eulenpapageien genannt, gehören zu den seltensten Tierarten der Welt. Seit den 80er-Jahren versuchen Artenschützer mit einem aufwendigen Programm, sie vor dem Aussterben zu bewahren. Douglas Adams beschrieb sie liebevoll in seinem Buch "Die Letzten ihrer Art".<br />
<br />
Zunächst brachte man die Tiere auf kleine Inseln, auf denen zuvor alle Raubtiere ausgerottet worden waren. Denn Eier und Jungvögel werden von verwilderten Katzen, Wieseln und anderen Räubern gefressen, die einst von den europäischen Siedlern nach Neuseeland eingeschleppt wurden. Da die Kakapos sich in einer Umwelt entwickelten, in der diese Feinde nicht vorkamen, sind sie ihnen hilflos ausgeliefert. Durch die Schutzbemühungen stieg der Bestand von 22 auf heute 91 Vögel an. Doch die Erholung der Art verläuft zu langsam, da die einzelgängerischen Kakapos in Liebesdingen höchst wählerisch sind. <br />
Das Herrenparfüm soll entwickelt werden, um eine der Hürden zu überwinden, die ihre Vermehrung blockieren. Weibchen stehen nämlich nur bei einigen Hähnen Schlange, während sie viele andere ignorieren. Die Biologin Dianne Brunton will den Verschmähten helfen und hat deshalb 60 Federn der bevorzugten Männchen an ein amerikanisches Duftlabor geschickt. Die dortigen Experten sollen herausfinden, ob im süßlichen Geruch der Federn das Geheimnis sexueller Unwiderstehlichkeit verborgen liegt. Wenn ja, könnte man daraus ein Parfüm für erfolglose Männchen brauen, um die genetische Vielfalt der Aussterbekandidaten zu stärken. <br />
Auch ansonsten ist das Paarungsgebaren der Kakapos voller Tücken. Die Weibchen folgen den dumpfen Balzrufen ihrer Freier nur, wenn die Rimu-Bäume Früchte tragen (mit denen sie ihre Küken füttern). Leider kommt das nur alle drei bis fünf Jahre vor.<br />
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<a href="http://www.morgenpost.de/wissen-und-technik/article1006406/Ein_Herrenparfuem_fuer_den_Eulenpapagei.html" target="_blank">Quelle</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Alles für die Takahes]]></title>
			<link>http://forum.zoofreunde.net/showthread.php?tid=3703</link>
			<pubDate>Fri, 19 Dec 2008 22:37:33 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.zoofreunde.net/showthread.php?tid=3703</guid>
			<description><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite><span style="font-weight: bold;">Alles für die Küken</span><br />
Mit Puppen und Babybrei: Wie Naturschützer eine der weltweit seltensten Vogelarten retten<br />
<span style="font-style: italic;">Kerstin Viering</span><br />
Aus dem rötlich und braun gesprenkelten Ei dringt ein energisches Piepsen und Tschilpen. Der kleine Vogel hat in die schützende Schale schon ein Loch von der Größe eines Euro-Stücks gehackt, und der winzige Schnabel arbeitet unermüdlich weiter. "Jetzt dauert es nicht mehr lange", sagt Glen Greaves. Noch eine Stunde vielleicht, dann gibt es einen Takahe mehr auf der Welt. "Bei einer Art mit weniger als dreihundert erwachsenen Tieren ist das durchaus ein Grund zum Feiern", sagt der Zoologe.<br />
<br />
Greaves arbeitet für die neuseeländische Naturschutzbehörde Department of Conservation (DOC), die in der Nähe von Te Anau auf Neuseelands Südinsel eine Aufzuchtstation für Takahes eingerichtet hat. Die Station namens Burwood Bush ist Teil des Schutzprogramms, mit dem das DOC das Überleben der fast gänsegroßen Vögeln mit dem schillernd blau-grünen Gefieder und dem kräftigen, roten Schnabel sichern will.<br />
<br />
Dabei schien es für solche Rettungsversuche schon zu spät zu sein, denn Anfang des 20. Jahrhunderts galt der Takahe bereits als ausgestorben. Doch im April 1948 fand der Arzt und Hobby-Ornithologe Geoffrey Orbell Hinweise darauf, dass der Totgesagte noch lebte. In einem der unwegsamsten Gebiete des Landes, in den Murchison-Bergen im Süden der Südinsel, entdeckte Orbell Spuren von großen Vogelfüßen mit nach innen gebogenen großen Zehen. Als der Forscher von einer weiteren Expedition auch Fotos von den Vögeln mitbrachte, war die Sensation perfekt: Berichte über die Wiederentdeckung des Takahe gingen um die Welt.<br />
<br />
Um dieses letzte, auf etwa fünfhundert Tiere geschätzte Vorkommen nicht auch noch zu verlieren, erklärte Neuseelands Regierung ein 650 Quadratkilometer großes Areal in den Bergen zum Schutzgebiet. Die Jagd, die man damals als Ursache für das Verschwinden der Art vermutete, wurde verboten. "Aber schnell wurde klar, dass die Takahes noch andere Probleme haben mussten", sagt DOC-Mitarbeiter Phil Tisch, der das Takahe-Programm koordiniert. Denn trotz des Schutzes schrumpften die Bestände weiter, bis es 1982 nur noch 118 erwachsene Tiere gab. Wie Forscher herausfanden, waren an dieser Entwicklung tierische Feinde und Futterkonkurrenten schuld, die der Mensch im Laufe der Jahrhunderte nach Neuseeland eingeführt hatte. So fressen Hirsche den Takahes das Gras weg und Hermeline verspeisen Eier und Küken.<br />
<br />
DOC-Mitarbeiter versuchen daher mit großem Aufwand, diese fremden Arten unter Kontrolle zu bringen. "Auf 15 000 Hektar Land haben wir im Jahr 2002 Hunderte von Hermelin-Fallen aufgestellt", berichtet Phil Tisch. In diesen Gebieten entwickelte sich der Vogelbestand daraufhin deutlich besser als in Regionen, in denen die kleinen Marder unbehelligt blieben.<br />
<br />
Im vergangenen Jahr erwarteten die Naturschützer den dreihundertsten erwachsenen Takahe. "Doch wir hatten 2007 eine regelrechte Hermelin-Plage", sagt Tisch. Die frustrierten Naturschützer fanden zahlreiche tote Takahes mit eindeutigen Bisswunden. Niemand hatte damit gerechnet, dass die kleinen, schlanken Raubtiere nicht nur Jungvögel, sondern auch die kräftigen und durchaus wehrhaften erwachsenen Takahes angreifen würden. Doch die Jäger mit den spitzen Zähnen dezimierten die in den Murchison-Bergen lebenden Tiere auf 93, der gesamte Bestand der Art schrumpfte damit auf 216. Ohne die Bekämpfung der Hermeline wäre die Bilanz wohl noch schlimmer ausgefallen. "In den Gebieten mit Fallen haben wir 9 Prozent der Altvögel verloren", sagt Tisch; in den Hermelin-Hochburgen waren es fast 60 Prozent. Deshalb dehnen die DOC-Mitarbeiter ihre Fangaktionen nun auf eine Fläche von 50 000 Hektar aus.<br />
<br />
Das Überleben der Art in menschlicher Obhut scheint jedenfalls gesichert zu sein. Die Naturschützer haben schon vor Jahren kleine Gruppen von Takahes auf raubtierfreien Vogelschutzinseln in Sicherheit gebracht. In alle diese Bestände kommen regelmäßig weitere Jungvögel aus der Zuchtstation Burwood Bush. Acht Takahe-Paare leben derzeit in Freigehegen der Anlage. Jeweils Mitte Oktober kontrollieren Greaves und seine Kollegen, welche davon brüten - und nehmen den Vogeleltern ihre Eier weg. Die scheint das wenig zu beeindrucken, sie legen einfach neue. Der Trick klappt oft noch ein zweites Mal. Das dritte Gelege dürfen die Tiere dann selbst ausbrüten, alle anderen Eier wandern in die Brutkästen der Station. Auch aus den Murchison-Bergen transportieren DOC-Mitarbeiter Eier nach Burwood Bush. Es hat sich nämlich gezeigt, dass die Vögel in freier Wildbahn zwei Eier legen, aber nur ein Küken aufziehen. Brütet man also das überzählige Ei künstlich aus, lässt sich der Nachwuchs eines Paares mit etwas Glück verdoppeln.<br />
<br />
Seit den ersten Zuchtversuchen in den Achtzigerjahren haben die Naturschützer gelernt, wie man einem Takahe einen möglichst perfekten Start ins Leben verschafft. Dazu gehört zunächst ein 30 Tage langes Bebrüten bei 36,5 Grad Celsius, untermalt von Takahe-Lauten aus einem MP3-Player. Nach dem Schlüpfen der Küken wird es allerdings schwierig für die Züchter. Denn Takahes müssen ein artgerechtes Verhalten von ihren Eltern lernen. Haben sie in ihrer Jugend keinen Umgang mit Artgenossen, nehmen sie sich ihre menschlichen Betreuer als Vorbild. Ein auf Menschen geprägter Takahe aber wird später in der rauen Natur nicht zurechtkommen. "Es sollte deshalb möglichst wenig Kontakt zwischen Vögeln und Betreuern geben", sagt Greaves. In die Kinderstuben, die der Nachwuchs am Tag nach dem Schlüpfen bezieht, können die Betreuer zwar durch eine Scheibe hinein schauen, von innen aber ist das Glas undurchsichtig.<br />
<br />
In diesen Boxen wächst kurzes Gras, größere Grasbüschel sorgen für Deckung, die Wände sind mit Berglandschaften bemalt. Der wohl wichtigste Teil der Einrichtung ist ein an der Decke hängender Kunststoff-Takahe, von dem dunkle Stoffstreifen baumeln. Unter dieser Ersatzmutter finden die Küken Geborgenheit. Auch beim Füttern geht es möglichst Takahe-typisch zu. Mit Klee und anderen Kräutern vermischter Babybrei wird in einem Schälchen serviert, das Greaves durch ein Loch in der Glasfront schiebt. Dann streift er sich eine blaue Handpuppe über, taucht deren roten Schnabel in das Gemisch und sperrt ihn auf. Der MP3-Player spielt dazu die passenden Kontaktlaute von Takahe-Eltern, und schon picken die Küken den Brei vom künstlichen Schnabel.<br />
<br />
Bis zum Alter von etwa sechs Wochen bleiben sie in ihrer Box, dann ziehen sie ins Freilandgehege um und lernen echte Takahes kennen. Von diesen Adoptiveltern lernen sie alles Wichtige für ihr späteres Leben. Mit etwa einem Jahr sind sie dann soweit, dass sie in den Murchison-Bergen oder auf einer Vogelschutzinsel freigelassen werden können. 20 bis 25 Jungvögel können die DOC-Mitarbeiter auf diese Weise jedes Jahr aufziehen. Und während in freier Wildbahn nur zwischen 40 und 45 Prozent der geschlüpften Küken ihren ersten Geburtstag erleben, sind es in Burwood Bush 95 Prozent.<br />
<br />
Gute Aussichten also für den kleinen Vogel, der immer noch an seiner Befreiung aus dem Ei arbeitet. Dann hat er es geschafft: Die Schale bricht und ein verklebtes Küken mit Punkfrisur stakst heraus. Es tschilpt, fällt vornüber und strampelt mit den rosa Beinen. "Perfekt", sagt Greaves zufrieden und trägt einen neuen, 71 Gramm schweren Takahe in die DOC-Statistik ein.</blockquote>
<br />
Quelle: <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2008/1219/wissenschaft/0003/index.html" target="_blank">www.berlinonline.de</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite><span style="font-weight: bold;">Alles für die Küken</span><br />
Mit Puppen und Babybrei: Wie Naturschützer eine der weltweit seltensten Vogelarten retten<br />
<span style="font-style: italic;">Kerstin Viering</span><br />
Aus dem rötlich und braun gesprenkelten Ei dringt ein energisches Piepsen und Tschilpen. Der kleine Vogel hat in die schützende Schale schon ein Loch von der Größe eines Euro-Stücks gehackt, und der winzige Schnabel arbeitet unermüdlich weiter. "Jetzt dauert es nicht mehr lange", sagt Glen Greaves. Noch eine Stunde vielleicht, dann gibt es einen Takahe mehr auf der Welt. "Bei einer Art mit weniger als dreihundert erwachsenen Tieren ist das durchaus ein Grund zum Feiern", sagt der Zoologe.<br />
<br />
Greaves arbeitet für die neuseeländische Naturschutzbehörde Department of Conservation (DOC), die in der Nähe von Te Anau auf Neuseelands Südinsel eine Aufzuchtstation für Takahes eingerichtet hat. Die Station namens Burwood Bush ist Teil des Schutzprogramms, mit dem das DOC das Überleben der fast gänsegroßen Vögeln mit dem schillernd blau-grünen Gefieder und dem kräftigen, roten Schnabel sichern will.<br />
<br />
Dabei schien es für solche Rettungsversuche schon zu spät zu sein, denn Anfang des 20. Jahrhunderts galt der Takahe bereits als ausgestorben. Doch im April 1948 fand der Arzt und Hobby-Ornithologe Geoffrey Orbell Hinweise darauf, dass der Totgesagte noch lebte. In einem der unwegsamsten Gebiete des Landes, in den Murchison-Bergen im Süden der Südinsel, entdeckte Orbell Spuren von großen Vogelfüßen mit nach innen gebogenen großen Zehen. Als der Forscher von einer weiteren Expedition auch Fotos von den Vögeln mitbrachte, war die Sensation perfekt: Berichte über die Wiederentdeckung des Takahe gingen um die Welt.<br />
<br />
Um dieses letzte, auf etwa fünfhundert Tiere geschätzte Vorkommen nicht auch noch zu verlieren, erklärte Neuseelands Regierung ein 650 Quadratkilometer großes Areal in den Bergen zum Schutzgebiet. Die Jagd, die man damals als Ursache für das Verschwinden der Art vermutete, wurde verboten. "Aber schnell wurde klar, dass die Takahes noch andere Probleme haben mussten", sagt DOC-Mitarbeiter Phil Tisch, der das Takahe-Programm koordiniert. Denn trotz des Schutzes schrumpften die Bestände weiter, bis es 1982 nur noch 118 erwachsene Tiere gab. Wie Forscher herausfanden, waren an dieser Entwicklung tierische Feinde und Futterkonkurrenten schuld, die der Mensch im Laufe der Jahrhunderte nach Neuseeland eingeführt hatte. So fressen Hirsche den Takahes das Gras weg und Hermeline verspeisen Eier und Küken.<br />
<br />
DOC-Mitarbeiter versuchen daher mit großem Aufwand, diese fremden Arten unter Kontrolle zu bringen. "Auf 15 000 Hektar Land haben wir im Jahr 2002 Hunderte von Hermelin-Fallen aufgestellt", berichtet Phil Tisch. In diesen Gebieten entwickelte sich der Vogelbestand daraufhin deutlich besser als in Regionen, in denen die kleinen Marder unbehelligt blieben.<br />
<br />
Im vergangenen Jahr erwarteten die Naturschützer den dreihundertsten erwachsenen Takahe. "Doch wir hatten 2007 eine regelrechte Hermelin-Plage", sagt Tisch. Die frustrierten Naturschützer fanden zahlreiche tote Takahes mit eindeutigen Bisswunden. Niemand hatte damit gerechnet, dass die kleinen, schlanken Raubtiere nicht nur Jungvögel, sondern auch die kräftigen und durchaus wehrhaften erwachsenen Takahes angreifen würden. Doch die Jäger mit den spitzen Zähnen dezimierten die in den Murchison-Bergen lebenden Tiere auf 93, der gesamte Bestand der Art schrumpfte damit auf 216. Ohne die Bekämpfung der Hermeline wäre die Bilanz wohl noch schlimmer ausgefallen. "In den Gebieten mit Fallen haben wir 9 Prozent der Altvögel verloren", sagt Tisch; in den Hermelin-Hochburgen waren es fast 60 Prozent. Deshalb dehnen die DOC-Mitarbeiter ihre Fangaktionen nun auf eine Fläche von 50 000 Hektar aus.<br />
<br />
Das Überleben der Art in menschlicher Obhut scheint jedenfalls gesichert zu sein. Die Naturschützer haben schon vor Jahren kleine Gruppen von Takahes auf raubtierfreien Vogelschutzinseln in Sicherheit gebracht. In alle diese Bestände kommen regelmäßig weitere Jungvögel aus der Zuchtstation Burwood Bush. Acht Takahe-Paare leben derzeit in Freigehegen der Anlage. Jeweils Mitte Oktober kontrollieren Greaves und seine Kollegen, welche davon brüten - und nehmen den Vogeleltern ihre Eier weg. Die scheint das wenig zu beeindrucken, sie legen einfach neue. Der Trick klappt oft noch ein zweites Mal. Das dritte Gelege dürfen die Tiere dann selbst ausbrüten, alle anderen Eier wandern in die Brutkästen der Station. Auch aus den Murchison-Bergen transportieren DOC-Mitarbeiter Eier nach Burwood Bush. Es hat sich nämlich gezeigt, dass die Vögel in freier Wildbahn zwei Eier legen, aber nur ein Küken aufziehen. Brütet man also das überzählige Ei künstlich aus, lässt sich der Nachwuchs eines Paares mit etwas Glück verdoppeln.<br />
<br />
Seit den ersten Zuchtversuchen in den Achtzigerjahren haben die Naturschützer gelernt, wie man einem Takahe einen möglichst perfekten Start ins Leben verschafft. Dazu gehört zunächst ein 30 Tage langes Bebrüten bei 36,5 Grad Celsius, untermalt von Takahe-Lauten aus einem MP3-Player. Nach dem Schlüpfen der Küken wird es allerdings schwierig für die Züchter. Denn Takahes müssen ein artgerechtes Verhalten von ihren Eltern lernen. Haben sie in ihrer Jugend keinen Umgang mit Artgenossen, nehmen sie sich ihre menschlichen Betreuer als Vorbild. Ein auf Menschen geprägter Takahe aber wird später in der rauen Natur nicht zurechtkommen. "Es sollte deshalb möglichst wenig Kontakt zwischen Vögeln und Betreuern geben", sagt Greaves. In die Kinderstuben, die der Nachwuchs am Tag nach dem Schlüpfen bezieht, können die Betreuer zwar durch eine Scheibe hinein schauen, von innen aber ist das Glas undurchsichtig.<br />
<br />
In diesen Boxen wächst kurzes Gras, größere Grasbüschel sorgen für Deckung, die Wände sind mit Berglandschaften bemalt. Der wohl wichtigste Teil der Einrichtung ist ein an der Decke hängender Kunststoff-Takahe, von dem dunkle Stoffstreifen baumeln. Unter dieser Ersatzmutter finden die Küken Geborgenheit. Auch beim Füttern geht es möglichst Takahe-typisch zu. Mit Klee und anderen Kräutern vermischter Babybrei wird in einem Schälchen serviert, das Greaves durch ein Loch in der Glasfront schiebt. Dann streift er sich eine blaue Handpuppe über, taucht deren roten Schnabel in das Gemisch und sperrt ihn auf. Der MP3-Player spielt dazu die passenden Kontaktlaute von Takahe-Eltern, und schon picken die Küken den Brei vom künstlichen Schnabel.<br />
<br />
Bis zum Alter von etwa sechs Wochen bleiben sie in ihrer Box, dann ziehen sie ins Freilandgehege um und lernen echte Takahes kennen. Von diesen Adoptiveltern lernen sie alles Wichtige für ihr späteres Leben. Mit etwa einem Jahr sind sie dann soweit, dass sie in den Murchison-Bergen oder auf einer Vogelschutzinsel freigelassen werden können. 20 bis 25 Jungvögel können die DOC-Mitarbeiter auf diese Weise jedes Jahr aufziehen. Und während in freier Wildbahn nur zwischen 40 und 45 Prozent der geschlüpften Küken ihren ersten Geburtstag erleben, sind es in Burwood Bush 95 Prozent.<br />
<br />
Gute Aussichten also für den kleinen Vogel, der immer noch an seiner Befreiung aus dem Ei arbeitet. Dann hat er es geschafft: Die Schale bricht und ein verklebtes Küken mit Punkfrisur stakst heraus. Es tschilpt, fällt vornüber und strampelt mit den rosa Beinen. "Perfekt", sagt Greaves zufrieden und trägt einen neuen, 71 Gramm schweren Takahe in die DOC-Statistik ein.</blockquote>
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Quelle: <a href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2008/1219/wissenschaft/0003/index.html" target="_blank">www.berlinonline.de</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Vogelausstellungen]]></title>
			<link>http://forum.zoofreunde.net/showthread.php?tid=3492</link>
			<pubDate>Sun, 02 Nov 2008 19:16:27 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.zoofreunde.net/showthread.php?tid=3492</guid>
			<description><![CDATA[Momentan ist ja Vogelschausaison. Heute habe ich mir mal die <a href="http://www.ornithea.de" target="_blank">Ornithea</a> im idyllischen Köln-Porz zu Gemüte geführt und war recht angetan davon.<br />
In gut eingerichteten Schaukästen und Volieren, einige davon begehbar, bekam man Vögel von Aztekensittich bis Zebrafink, von Blaumeise bis zum Marabu, zu sehen.<br />
Insbesondere bei den Papageienartigen (acht Brotogerisarten, Veilchenpapageien, massenhaft Kaktus- und Hornsittiche usw.) und Prachtfinken waren reichlich vertreten, aber auch Waldvögel, Weichfresser und Eulen gab es diverse Arten. Also meiner Meinung nach lohnt sich der Preis von 5€ durchaus.<br />
Auf was für Vogelausstellungen ward ihr denn schon so?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Momentan ist ja Vogelschausaison. Heute habe ich mir mal die <a href="http://www.ornithea.de" target="_blank">Ornithea</a> im idyllischen Köln-Porz zu Gemüte geführt und war recht angetan davon.<br />
In gut eingerichteten Schaukästen und Volieren, einige davon begehbar, bekam man Vögel von Aztekensittich bis Zebrafink, von Blaumeise bis zum Marabu, zu sehen.<br />
Insbesondere bei den Papageienartigen (acht Brotogerisarten, Veilchenpapageien, massenhaft Kaktus- und Hornsittiche usw.) und Prachtfinken waren reichlich vertreten, aber auch Waldvögel, Weichfresser und Eulen gab es diverse Arten. Also meiner Meinung nach lohnt sich der Preis von 5€ durchaus.<br />
Auf was für Vogelausstellungen ward ihr denn schon so?]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Spix Ara Zucht in der 4 Generation]]></title>
			<link>http://forum.zoofreunde.net/showthread.php?tid=2953</link>
			<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 22:58:29 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.zoofreunde.net/showthread.php?tid=2953</guid>
			<description><![CDATA[Hat da irgend jemand schon was von gehört <a href="http://www.janeczek.com/start.php?i=videos" target="_blank">VIDEO</a> ?<br />
<br />
<br />
K.D.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hat da irgend jemand schon was von gehört <a href="http://www.janeczek.com/start.php?i=videos" target="_blank">VIDEO</a> ?<br />
<br />
<br />
K.D.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Kakapo: Durch Schlupf Populations-Anstieg um 8%]]></title>
			<link>http://forum.zoofreunde.net/showthread.php?tid=2700</link>
			<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 13:24:20 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.zoofreunde.net/showthread.php?tid=2700</guid>
			<description><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite>Sieben Kakapo-Küken<br />
<br />
Eine der seltensten Papageienarten der Welt hat in den vergangenen Wochen eine wahre Bevölkerungsexplosion erlebt: Auf der Codfish-Insel südlich von Neuseeland sind sieben Kakapo-Küken geschlüpft. Damit wuchs die gesamte Population um mehr als acht Prozent - auf 92 Exemplare. Die Neuseeländer sind aus dem Häuschen und verfolgen den Werdegang der sieben Mini-Papageien mit Interesse.<br />
dpa<br />
<br />
erschienen am 18. April 2008</blockquote>
 <br />
Quelle: Hamburger Abendblatt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite>Sieben Kakapo-Küken<br />
<br />
Eine der seltensten Papageienarten der Welt hat in den vergangenen Wochen eine wahre Bevölkerungsexplosion erlebt: Auf der Codfish-Insel südlich von Neuseeland sind sieben Kakapo-Küken geschlüpft. Damit wuchs die gesamte Population um mehr als acht Prozent - auf 92 Exemplare. Die Neuseeländer sind aus dem Häuschen und verfolgen den Werdegang der sieben Mini-Papageien mit Interesse.<br />
dpa<br />
<br />
erschienen am 18. April 2008</blockquote>
 <br />
Quelle: Hamburger Abendblatt]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Proteine beweisen: T. rex ist Urahn unserer Hühner]]></title>
			<link>http://forum.zoofreunde.net/showthread.php?tid=2418</link>
			<pubDate>Sat, 26 Apr 2008 09:50:58 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.zoofreunde.net/showthread.php?tid=2418</guid>
			<description><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite><span style="font-weight: bold;">Washington (dpa) - Der Tyrannosaurus rex ist tatsächlich der Urahne unserer heutigen Hühner.</span><br />
<br />
Erstmals konnte ein US-Forscherteam durch Proteinanalysen nachweisen, dass der vor 68 Millionen Jahren lebende Dinosaurier enger mit den Vögeln verwandt ist als mit irgendeinem anderen heutigen Wirbeltier.<br />
<br />
Auch die Verwandtschaft der ausgestorbenen Mammuts zu den heutigen Elefanten belegten die Forscher durch diese Methode definitiv, wie sie in der jüngsten Ausgabe des US-Fachmagazins "Science" (Bd. 320, S.499) beschreiben.<br />
<br />
Der Zufall war den Wissenschaftlern dabei zu Hilfe gekommen: Weil der 2003 in Montana aufgefundene T.rex-Knochen zu groß für einen Transport im Hubschrauber war, musste er durchgesägt werden. Dabei fanden die überraschten Forscher im Knocheninnern tatsächlich noch Reste von Blutgefäßen vor, die dem Prozess der Versteinerung entkommen waren.<br />
<br />
Chris L. Organ von der Harvard University in Cambridge und Kollegen analysierten diese Kollagen-Proteine, die Rückschlüsse auf die genetischen Baupläne zulassen. Dann verglichen sie sie - ebenso wie die Kollagen-Proteine eines Mammutknochens - mit entsprechenden Sequenzen von 21 lebenden Organismen, unter anderem von Krokodilen und Hühnern.<br />
<br />
Die Ergebnisse bestätigten voll und ganz ältere Stammbaummodelle, die allein auf dem Erscheinungsbild der Fossilien fußen. Aber die Wissenschaftler gehen noch einen Schritt weiter: "Unsere Funde legen nah, dass molekulare Daten längst ausgestorbener Lebewesen das Potenzial haben, auch Verwandtschaftsbeziehungen in kritischen Teilen des Wirbeltier-Stammbaums zu klären, die noch unentdeckt sind."</blockquote>
<br />
<a href="http://magazine.web.de/de/themen/wissen/natur/5803114-Proteine-beweisen-T-rex-ist-Urahn-unserer-Huehner,articleset=4589062,cc=0000072057000580311414ewUI.html" target="_blank">Quelle: web.de</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><cite>Zitat:</cite><span style="font-weight: bold;">Washington (dpa) - Der Tyrannosaurus rex ist tatsächlich der Urahne unserer heutigen Hühner.</span><br />
<br />
Erstmals konnte ein US-Forscherteam durch Proteinanalysen nachweisen, dass der vor 68 Millionen Jahren lebende Dinosaurier enger mit den Vögeln verwandt ist als mit irgendeinem anderen heutigen Wirbeltier.<br />
<br />
Auch die Verwandtschaft der ausgestorbenen Mammuts zu den heutigen Elefanten belegten die Forscher durch diese Methode definitiv, wie sie in der jüngsten Ausgabe des US-Fachmagazins "Science" (Bd. 320, S.499) beschreiben.<br />
<br />
Der Zufall war den Wissenschaftlern dabei zu Hilfe gekommen: Weil der 2003 in Montana aufgefundene T.rex-Knochen zu groß für einen Transport im Hubschrauber war, musste er durchgesägt werden. Dabei fanden die überraschten Forscher im Knocheninnern tatsächlich noch Reste von Blutgefäßen vor, die dem Prozess der Versteinerung entkommen waren.<br />
<br />
Chris L. Organ von der Harvard University in Cambridge und Kollegen analysierten diese Kollagen-Proteine, die Rückschlüsse auf die genetischen Baupläne zulassen. Dann verglichen sie sie - ebenso wie die Kollagen-Proteine eines Mammutknochens - mit entsprechenden Sequenzen von 21 lebenden Organismen, unter anderem von Krokodilen und Hühnern.<br />
<br />
Die Ergebnisse bestätigten voll und ganz ältere Stammbaummodelle, die allein auf dem Erscheinungsbild der Fossilien fußen. Aber die Wissenschaftler gehen noch einen Schritt weiter: "Unsere Funde legen nah, dass molekulare Daten längst ausgestorbener Lebewesen das Potenzial haben, auch Verwandtschaftsbeziehungen in kritischen Teilen des Wirbeltier-Stammbaums zu klären, die noch unentdeckt sind."</blockquote>
<br />
<a href="http://magazine.web.de/de/themen/wissen/natur/5803114-Proteine-beweisen-T-rex-ist-Urahn-unserer-Huehner,articleset=4589062,cc=0000072057000580311414ewUI.html" target="_blank">Quelle: web.de</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Bestimmung von Vogelarten]]></title>
			<link>http://forum.zoofreunde.net/showthread.php?tid=2846</link>
			<pubDate>Thu, 03 Jan 2008 20:42:27 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.zoofreunde.net/showthread.php?tid=2846</guid>
			<description><![CDATA[Ich komm da noch bei zwei Vögeln nicht weiter oder ich steh auf dem Schlauch ... <br />
<br />
Aber vielleicht kann einer von Euch helfen ...<br />
<br />
Der erste Bild ist vor zwei Jahren im Brehmhaus entstanden - die Finken stammen von letzter Woche aus Zürich ...<br />
<br />
<img src="http://www.illu-atelier.de/Tiere/Fragevogel.jpg" border="0" alt="[Bild: Fragevogel.jpg&#93;" /><br />
<img src="http://www.illu-atelier.de/Tiere/Fragefink1.jpg" border="0" alt="[Bild: Fragefink1.jpg&#93;" /><br />
<img src="http://www.illu-atelier.de/Tiere/Fragefink2.jpg" border="0" alt="[Bild: Fragefink2.jpg&#93;" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Ich komm da noch bei zwei Vögeln nicht weiter oder ich steh auf dem Schlauch ... <br />
<br />
Aber vielleicht kann einer von Euch helfen ...<br />
<br />
Der erste Bild ist vor zwei Jahren im Brehmhaus entstanden - die Finken stammen von letzter Woche aus Zürich ...<br />
<br />
<img src="http://www.illu-atelier.de/Tiere/Fragevogel.jpg" border="0" alt="[Bild: Fragevogel.jpg]" /><br />
<img src="http://www.illu-atelier.de/Tiere/Fragefink1.jpg" border="0" alt="[Bild: Fragefink1.jpg]" /><br />
<img src="http://www.illu-atelier.de/Tiere/Fragefink2.jpg" border="0" alt="[Bild: Fragefink2.jpg]" />]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Mysteriöser Papagei - wer erkennt ihn?]]></title>
			<link>http://forum.zoofreunde.net/showthread.php?tid=1666</link>
			<pubDate>Wed, 24 Oct 2007 18:38:41 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.zoofreunde.net/showthread.php?tid=1666</guid>
			<description><![CDATA[Aktuell arbeite ich meine vielen unaufgearbeiteten Bilder auf, dabei hab ich dieses Papageienbild aus Biebesheim gefunden, das mich vor ein Rätsel stellt. Wer erkennt diese Art?<br />
<br />
<a href="http://mabul.org/" target="_blank"><img src="http://apu.mabul.org/up/4/apu-4-r3hztqvcy4w145sayixqz946.jpg" border="0" alt="[Bild: apu-4-r3hztqvcy4w145sayixqz946.jpg&#93;" /></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Aktuell arbeite ich meine vielen unaufgearbeiteten Bilder auf, dabei hab ich dieses Papageienbild aus Biebesheim gefunden, das mich vor ein Rätsel stellt. Wer erkennt diese Art?<br />
<br />
<a href="http://mabul.org/" target="_blank"><img src="http://apu.mabul.org/up/4/apu-4-r3hztqvcy4w145sayixqz946.jpg" border="0" alt="[Bild: apu-4-r3hztqvcy4w145sayixqz946.jpg]" /></a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Maskeneulen]]></title>
			<link>http://forum.zoofreunde.net/showthread.php?tid=1621</link>
			<pubDate>Mon, 15 Oct 2007 19:10:24 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.zoofreunde.net/showthread.php?tid=1621</guid>
			<description><![CDATA[Wo gibt es derzeit gekäfigte Maskeneulen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Wo gibt es derzeit gekäfigte Maskeneulen?]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Wer bin ich?!]]></title>
			<link>http://forum.zoofreunde.net/showthread.php?tid=1619</link>
			<pubDate>Sun, 14 Oct 2007 22:41:57 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.zoofreunde.net/showthread.php?tid=1619</guid>
			<description><![CDATA[Kleiner Vogel auf einer kleinen Insel vor Mallorca:<br />
<br />
<img src="http://img68.imageshack.us/img68/6650/klvogelcapreraxu3.jpg" border="0" alt="[Bild: klvogelcapreraxu3.jpg&#93;" /><br />
<br />
<img src="http://img84.imageshack.us/img84/5968/klvogelcaprera2jc9.jpg" border="0" alt="[Bild: klvogelcaprera2jc9.jpg&#93;" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Kleiner Vogel auf einer kleinen Insel vor Mallorca:<br />
<br />
<img src="http://img68.imageshack.us/img68/6650/klvogelcapreraxu3.jpg" border="0" alt="[Bild: klvogelcapreraxu3.jpg]" /><br />
<br />
<img src="http://img84.imageshack.us/img84/5968/klvogelcaprera2jc9.jpg" border="0" alt="[Bild: klvogelcaprera2jc9.jpg]" />]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Fragen über vogel ins Deutschland]]></title>
			<link>http://forum.zoofreunde.net/showthread.php?tid=1603</link>
			<pubDate>Fri, 12 Oct 2007 20:37:03 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.zoofreunde.net/showthread.php?tid=1603</guid>
			<description><![CDATA[Weisst jemand hier:<br />
<br />
- Wieviel grosser paradiesvogel (Paradisaea apoda) Walsrode jetzt halt?<br />
<br />
- Stimmt es dass Berlin Zoo noch immer die trompeterparadieskrähe halt und so ja, wieviel tieren?<br />
<br />
- Stimmt es dass Berlin Zoo noch immer die schwarzflügelstar halt und so ja, wieviel tieren? Weisst jemand ob dieser vögel noch irgendwo ins privat gehalten wird ins deutschland (oder vielleicht irgendwo ins europa?) <br />
<br />
Vielen dank für welche info auch!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Weisst jemand hier:<br />
<br />
- Wieviel grosser paradiesvogel (Paradisaea apoda) Walsrode jetzt halt?<br />
<br />
- Stimmt es dass Berlin Zoo noch immer die trompeterparadieskrähe halt und so ja, wieviel tieren?<br />
<br />
- Stimmt es dass Berlin Zoo noch immer die schwarzflügelstar halt und so ja, wieviel tieren? Weisst jemand ob dieser vögel noch irgendwo ins privat gehalten wird ins deutschland (oder vielleicht irgendwo ins europa?) <br />
<br />
Vielen dank für welche info auch!]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Fachleute gefragt]]></title>
			<link>http://forum.zoofreunde.net/showthread.php?tid=1386</link>
			<pubDate>Mon, 20 Aug 2007 06:55:50 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.zoofreunde.net/showthread.php?tid=1386</guid>
			<description><![CDATA[Wo seit Ihr Spezialisten für Vögel <img src="http://forum.zoofreunde.net/images/smilies/wink.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Wink" title="Wink" />?<br />
<br />
Ich habe das folgende Tier in freier Wildbahn fotografiert (leider stand kein Schild dabei, was für ein Tier das ist :sun<img src="http://forum.zoofreunde.net/images/smilies/smile.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Smile" title="Smile" />.<br />
<br />
Vielleicht kann mir einer von Euch weiter helfen? ich würde mich sehr freuen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Wo seit Ihr Spezialisten für Vögel <img src="http://forum.zoofreunde.net/images/smilies/wink.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Wink" title="Wink" />?<br />
<br />
Ich habe das folgende Tier in freier Wildbahn fotografiert (leider stand kein Schild dabei, was für ein Tier das ist :sun<img src="http://forum.zoofreunde.net/images/smilies/smile.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Smile" title="Smile" />.<br />
<br />
Vielleicht kann mir einer von Euch weiter helfen? ich würde mich sehr freuen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Jabiru]]></title>
			<link>http://forum.zoofreunde.net/showthread.php?tid=1339</link>
			<pubDate>Sat, 04 Aug 2007 00:42:14 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://forum.zoofreunde.net/showthread.php?tid=1339</guid>
			<description><![CDATA[Kleine frage, weisst jemand woher und wann die Jabiru ins vogelpark Niendorf/Ostsee gekommen sind? Und wieviel tieren gibt es dort?<br />
<br />
Vielen dank...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Kleine frage, weisst jemand woher und wann die Jabiru ins vogelpark Niendorf/Ostsee gekommen sind? Und wieviel tieren gibt es dort?<br />
<br />
Vielen dank...]]></content:encoded>
		</item>
	</channel>
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