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Normale Version: Tierpatentag im Frankfurter Zoo 2008
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Am 2.10 traf man sich um 18 Uhr im Großen Vogelhaus des Frankfurter Zoos. So wie es aussah hatte man nicht mit so einem Ansturm gerechnet.Das Rednerpult war zuweit vorne aufgebaut und einige mußten die Begrüßung hinter ihm anhören. Was solls zuviel ist in so einem Fall besser als zuwenig.
Prof.Dr. Mamfred Niekisch (Auf dem Foto zusammen mit Säugetierkurator Wilms) begrüßte die Anwesenden und gab einen Rechenschaftsbericht und sprach auch über geplante Projekte, die ich hier in einer Zusammenfassung bringe.
Über 90% der Tierpaten in Frankfurt sind Privatpersonen die in diesem Jahr dem Zoo 70000 € einbrachten.Davon wurde die Greifvogelanlage winterfest gemacht und ein Teil floß auch in die neue Bartgeieranlage.Die ich persönlich als gelungen empfinde.
Er wies auf den Borgori-Wald hin bei dem im nächsten Frühjahr die Aussenanlagen fertig werden(Borgori-Wald eigener Bericht ) Die neue Gibbonanlage wird ebenfalls im nächsten Jahr fertig.
Ein Problem sei das Nachtierhaus bei dem man zusehen könne wie die Energie 100€ weise zu Dach rausbläst. Man überlege noch ob Neubau oder Sanierung. Es klang aber eher nach Neubau. Im nächsten Jahr steht auch wieder ein besonderes Ereignis an 100 Geburtstag von Bernhard Grzimek.
Die diesjährige Weihnachtsaktion : für 75 € kann man eine Teilpatenschaft an einer Giraffe erwerben.Die anderen Tiere wo das möglich ist hab ich vergessen.Kann man aber im Zoo erfragen.
Für mich ein gelungener Tag (ich war natürlich früher da) im Zoo der noch eine große Baustelle ist aber man kann erahnen wo toll das alles wird.
Viele liebe Grüße
Rudolf
Oh je, ich befürchte schlimmes. Der reißt noch das Grizmek-Haus ab, ohne das Ersatz gesichert ist Sad
Wenn ich das richtig verstanden habe erst Neubau dann Umsiedelung dann Abriss.Mir wurde auch bestätigt das das Nachtierhaus marode und undicht ist. Bei der Energiesituation finde ich die Überlegung nicht falsch.
Viele liebe Grüße
Rudolf
Für mich stellt sich eher die Frage, zum einem, wo Platz für einen Neubau sein soll und zweitens ob man in einem Neubau die atemberaubende Artenvielfalt erhalten kann??
Gibt es denn schon einen konkreten Plan, welche Projekte in den nächsten Jahren konkret angegangen werden??
Die Marodität des Grzimek-Hauses, die zweifelsohne behoben werden muss, könnte notwenige Neubauprojekte z.B. bei den Tropenbären um Jahre herausschieben und verzögern....

Ein gleichzeitiger Neubau/Umbau des Nachtierhauses und von Bärenanlagen würden, abgesehen von der simultanen Unfinazierbarkeit, den Besucherverkehr im ohnehin schon beengten Frankfurter Zoo vermutlich lahmlegen.
Lieber Johannes ,
der Frankfurter Zoo ist im Augenblick sowieso ziemlich lahmgelegt.(Großbaustelle Aussenanlagen Borgori-Wald,Neubau Gibbonanlage und einige Weitere Ecken die wegen Baumaßnahmen nicht zugänglich sind.Ich habe an diesem Tag auch erfahren das die Bausubstantz des Nachtierhauses sehr schlecht ist es ist so wie es aussieht besser neu zu bauen.
Der Haupteingang soll Richtung alte Bärenanlage verlegt werden um den Ärger mit Besuchern des Zoogeselschaftshauses zu vermeiden. Die Bärenanlage steht aber auch auf dem Plan der Neubauten bzw Veränderungen.
Viele liebe Grüße
Rudolf
Auch ich beurteile die Projekte von Herrn Niekisch wenig positiv: Der Eingang ist vor einem Jahrzehnt für viel Geld erneuert worden. Wenn man ihn verlegt, muß man nicht nur auf denkmalgeschpütztem Platz vor dem Gesellschaftshaus neu bauen (und das nicht für Tiere!), sondern gibt auch das dem Bau vorgelagerte Gelände auf, daß dem eintretenden Besucher ein wenig von der Großzügigkeite des alten Zoos vermittelt. Daß man das Grzimek-Haus nach über dreißig Jahren betrieb sanieren sollte, kann man nachvollziehen. Daß aber hier schon wieder ein Abriß angedroht wird und daß man die vielen Sanierungen von Großbauten der 70er Jahre, die auch Isolierung, Neuverglasung und Verbesserung der Installationen beinhaltet haben (Kongreßhalle Berlin, Musiktheater Gelsenkirchen, Staatstheater Karlsruhe) ignoriert und zwei Großbaustellen auf einmal eröffnen will (Abriß des Altbaus und Errichtung des Neubaus), scheint mir nicht nur wirklichkeitsfern, sondern größenwahnsinnig. Ich hoffe, daß der frankfurter Magistrat oder der Förderverein so schnell wie möglich die Notbremse ziehen und einen erfahrenen, vernunftbegabten Mann zum Leider des Zoos berufen.
Ich bin auch eher für eine REnovierung als für einen kompletten Neubau.
Die Zuchterfolge die in diesem Haus gelungen sind, sind echt bemerkenswert, und man weiß ja nicht ob der Neubau so toll wird.
Und dann erstmal die Finanzierung...
Hierbei handelt es sich ja nicht um einen kompletten Fall zum Abriss wie etwa das Eismeer.
Es müsste sich doch noch relativ günstig und schnell sanieren lassen.
@IP66
Bewerben Sie sich doch mal als Zoodirektor in Frankfurt, wäre sicher eine ungemeine Bereicherung.

Gleich mal ein paar Tipps von meiner Seite: Den Bogoriwaldbau sollten Sie schleunigst stoppen, bevor die Außenanlagen fertig sind. Einfach die paar Menschenaffen ins Vogelhaus umsetzen, dort sollte ähnlich ideale Platzverhältnisse herrschen wie im Stuttgarter Menschenaffenhaus, weg mit dem Neubau und dann die Gelder des Magistrats für eine originalgetreuen Rekonstruktion des Alten Menschenaffenhauses sinnvoll investieren. Für den neuen/alten Rundbau sollten sich auch noch ein paar Millionen finden, vielleicht stößt man bei Baggerarbeiten noch auf eine Schatztruhe, wäre doch möglich....
Es wurde doch der Wunsch nach einem vernunftbegabtem Leider (was immer es da zu leiden gibt) geäußert, da fallen viele schon von vorneherein durch...
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