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Normale Version: Kapnashorn
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Ich suche Informationen über das Kapnashorn.Im Internet findet sich dazu nichts.
Habt ihr vielleicht Bücher in denen was über das Nashorn geschrieben steht?
Ich nehme an das es wohl eine Unterart des Breitmaul- oder Spitzmaulnashorns ist.
Liege ich da mit meiner Vermutung richtig?
Ist das vielleicht eine andere Bezeichnung für das Südafrikanische Spitzmaulnashorn, welches in Frankfurt noch gehalten wird??
Nein habe in einem Kryptozoologieforum gelesen das es von den Buren ausgerottet wurde ebenso wie Kaplöwe,Blaubock und Quagga...
Ahh, die Holländer wieder..... lach(bitte nicht falsch verstehen...)
Es könnte sich dabei um folgendes handeln :

Ich habe unter Bezeichnung Kapnashorn eine Unterart der Spitzmaulnashörner gefunden und zwar das Diceros bicornis bicornis .

Schau mal bitte hier nach : http://en.wikipedia.org/wiki/South-weste...Rhinoceros (ist nur in Englisch )
Also Ich habe in meinem schlauen Buch (ist allerdings noch von 1956) stehen:Spitzmaulnashorn Diceros bicornis und als Unterarten das gewöhnliche Spitzmaulnashorn Diceros bicornis bicornis Bestand in kultivierten Landschaften ausgerottet (z.b. in größten Teilen Südafrikas),sonst gesichert ausserdem noch das Somali-Spitzmaulnashorn Diceros bicornis somalienis Bestand Gefährdet. Quelle und jetzt erschlagt mich nicht "Das Großwild der Erde und seine Trophäen"



K.D.
Das war wohl noch vor einer Revision, heute anerkannt sind 4 Unterarten:
-D. b. bicornis
-D. b. minor
-D. b. michaeli (alle Ostafrikaner)
-D. b. longipes (in Kamerun)
Letztere Unterart ist praktisch ausgestorben, in den letzten ZGF-Mitteilungen mit einer Übersicht über den Nashornbestand in Afrika wurden noch 7 Tiere gelistet.

Weiß jemand, ob der Unterartenname "michaeli" für die ostafrikanische Unterart sich auf Michael Grzimek bezieht? In älteren Publikationen, z.B. der Originalausgabe von "Serengeti darf nicht sterben" taucht er nicht auf, so dass es wohl eine Revision zur passenden Zeit (also kurz nach seinem Unfalltod) gab.
Deine Ahnung war richtig...

Zitat:Die jetzt neunzehn Nashörner werden in Moru von einem mobilen Einsatzkommando mit 17 Rangern rund um die Uhr mit zwei bis drei Fahrzeugen und von einem Beobachtungsturm mit Funk und GPS bewacht. Der Turm steht nahe dem „Michael Grzimek Memorial Rhino Post“ den die ZGF 1995 zum Gedenken an den am 10. Januar 1959 im Alter von 24 Jahren mit dem Flugzeug abgestürzten Sohn Professor Bernhard Grzimeks errichtet hat. Er war nahe dem Ngorongoro-Krater mit einem Gänsegeier kollidiert. Nur dieser in einen Kopje eingebaute Rangerposten ist im Moru-Gebiet für Touristen zugänglich. Dort erfahren sie neben Einzelheiten über das Schutzprojekt auch, dass das Östliche Spitzmaulnashorn wissenschaftlich zu Ehren des jungen Naturschützers benannt worden: Es heißt Diceros bicornis michaeli.

Quelle
Vielen Dank! Jetzt habe ich endlich Gewissheit bei dieser Vermutung. Seltsam, dass das niemals in den zahlreichen Nashornartikeln der ZGF-Mitteilungen erwähnt wurde, wo doch Bernhard Grzimek der Initiator der Sparte "Hilfe für die bedrohte Tierwelt" der ZGF war.
Und wie verteilen sich die Unterarten auf die Gefangenschaftshaltungen?
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