09.07.2008, 22:21
auf VOX läuft grad "BBC - Der mastubierende Elefant"
Wiederholung: So 13. Juli 9:35 Uhr
insgesamt geht es um die künstliche Besamung bei den verschiedensten Tierarten, unter anderem auch bei Breitmaulnashörnern in Tschechien.
Trailer
Wiederholung: So 13. Juli 9:35 Uhr
insgesamt geht es um die künstliche Besamung bei den verschiedensten Tierarten, unter anderem auch bei Breitmaulnashörnern in Tschechien.
Trailer
Zitat:Thema: Der masturbierte Elefant - Artenschutz ohne Tabus
(How To Masturbate An Elephant)
60 Min.
Großbritannien 2006
Wie masturbiert man einen Elefantenbullen? Thomas Hildebrandt vom Tierpark Berlin-Friedrichsfelde beherrscht diese Technik perfekt, denn er hilft den grauen Riesen bei der Fortpflanzung im Reagenzglas. Nie waren mehr Tierarten vom Aussterben bedroht als heute. Unserem Planeten steht Experten zufolge ein radikales Artensterben bevor. Doch Hoffnung kommt ausgerechnet aus der Humanmedizin. Die Erfahrungen mit künstlichen Befruchtungen kommen seit längerer Zeit auch bedrohten Wildtieren zugute. Hildebrandt scheut sich nicht, für die Entnahme von Erbmaterial auch selbst Hand anzulegen... Es ist eine Ironie der Medizingeschichte: Erst unzählige, oft tödliche Tierexperimente haben die Entwicklung menschlicher Reproduktionstechniken vorangetrieben. Nun jedoch profitiert die Tierwelt erstmals selbst davon. Milliarden an bereits ausgegebenen Forschungsgeldern helfen jetzt, vom Aussterben bedrohte Arten zu retten. Techniken wie Ultraschalldiagnostik, künstliche Insemination oder In-vitro-Fertilisation sind Schlüssel für das Überleben von Pandas, Elefanten oder Großkatzen in den Zoos dieser Welt. BBC Exklusiv zeigt die renommiertesten Wildtiermediziner bei ihren Bemühungen um den Erhalt gefährdeter Populationen. Heutige Tierparks bieten hierzu die besten Voraussetzungen, doch leider sind Säugetiere in Gefangenschaft nur selten paarungsfreudig. Thomas Hildebrandt und sein Team vom Tierpark Berlin-Friedrichsfelde haben deshalb schon einigen Tieren bei der Familienplanung geholfen. Ihre Erfolge mit künstlicher Befruchtung bei Nashörnern und Ultraschallvorsorge bei Elefanten sind unerreicht. Im Audubon Institute von New Orleans geht man sogar noch einen Schritt weiter. Betsy Dresser ist überzeugt, dass vor allem im Klonen die Zukunft der bedrohten Spezies liegt. Einen Gepard hat sie bereits erfolgreich aus Stammzellen herangezüchtet. Ein umstrittener Weg - doch Thomas Hildebrandt nimmt die Kollegin in Schutz: "Der Mensch hat das Artensterben in Gang gesetzt, jetzt liegt es in seiner Verantwortung, die Arten zu retten." "Der masturbierte Elefant - Artenschutz ohne Tabus" zeigt ambitionierte Artenschützer bei ihrer ungewöhnlichen Arbeit ohne Berührungsängste. Sie beweisen ihr Wissen und ihre Feinfühligkeit bei der Unterstützung der Fortpflanzung bedrohter Tiere. Im Umgang mit den Wildtieren begeben sie sich oft in Gefahr. So nehmen die Wissenschaftler auch ein blaues Auge durch einen plötzlich schwenkenden Elefantenpenis in Kauf, um das Überleben der Tierarten zu sichern.
