Zoofreunde Board

Normale Version: Private Exotenhaltung
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Hab grad im internet a bisl gesurft und siehe da was ich gefunden habe. Auf exoticanimal.de bietet ein vermutlich Tschechischer Zoo jede Menge exotische Tiere. Mich würd mal interesieren was ihr davon hält.

Erethizon dorsatum-Urson 1,1
Luzon Slender-tailed Cloud Rat-Phloeomys pallidus 1,1
2.0 Rappenantilope
3.0 Weissnacken-Moorantilope
2.0 Addax
3.0 Bongo
1.0 Blessbock
2.1 Kiang
1.1 Guanaco
1.0 Bandpecari
2.2 Wasserkudu

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Schon seltsam, da werden auch Hyänen und andere relativ große Raubtiere angeboten, ob das legal ist????
Eigentlich weiss ich nicht, was ich darüber denken soll. Die Firma existiert wirklich, sie hat auch die Lizenz als Tier-Trasporter (wie ich gerade gefunden habe). Ich habe geguckt, und sie ist jetzt von einem Martin Davey aus New Zealand besitzt, er hat sie vor 1 Jahr gekauft. Was die Tiere angeht - von dem Tierbestand passt da nur Prager zoo als Lieferant her (wenn die alle genannte Arten aus Tschechien kommen sollen). Aber Bongos, Addax oder Kiangs gehören zum EEP, also man kann sie nicht so einfach verkaufen! Und auch die Nager sind selten, und Prag hat eigentlich keine überzählige Nachzuchten von diesen beiden Arten (Urson und Clouded rat), von denen man sich trennen würde. Ich weiss, das der Zoo ab und zu Tiere verkauft (wie zB Lamas, Bisone usw), aber über Antilopen habe ich noch nie gehört. Ich werde den Säugertier-Kurator darüber fragen.
http://www.zootierhandel.de dort werden auch Zootiere angeboten.
Den kannte ich schon, da sind sogar Flußpferde im Angebot, gibt aber leider keine Auskunft, woher...
Ist es nicht so, daß bei EEP-Arten die Bestimmungen des Koordinators zumindest juristisch nur als "Empfehlungen" zu betrachten sind?
Ich meine irgendwo mal gehört zu haben, dass der Zoo gar nix gegen machen kann, wenn der EEP-Koordinator ein Tier woanders hinbringen lassen will.
Aber juristisch kann das natürlich anders sein, aufgrund der Besitzverhältnisse.
Der Vorteil solcher Tierhandlungen liegt darin, daß die Vermittlung der Tiere Geld bringt, sprich: Kein Koordinator womöglich nebenamtlich ein Exemplar vermitteln muß, sondern der jeweilige "Vermittler" davon lebt. Ich denke, daß die Vision, für die meisten oder gar alle in Zoos gehaltenen Arten koordinierte Zuchtprogramme in wissenschaftlicher Hand vorzuhalten, sich nicht realisieren läßt, es insofern Tierhandel in irgend einer Form immer geben wird. Ob sich dabei die gehandelten Tierpopulationen besser entwickeln als die wissenschaftlich koordinierten, wird sich erweisen.
Wer kauft solche Tiere? Es müstte doch eigentlich schwer für die
Händler sein ihre Tiere zu verkaufen, weil nicht gerade
viele Privatpersonen soviel Geld haben um z.B Flußpferde
zu halten, oder landen dieTiere woanders?
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