03.01.2008, 22:02
Nach Ankündigung und langer Wartezeit hier endlich der Bericht.
So nach dem man den kleinen Ort Neuses bei Coburg in Oberfranken ausfindig gemacht hat, braucht man nur noch dem Schild folgen. Und das Wichtigste ist, sich nicht zu wundern wo man hingeführt wird. Das Aquarium liegt in einem Wohngebiet gleich neben der Bahn.
Das Haus ist ganz nett von außen angemalt worden mit den verschiedensten Tieren die es so im Wasser gibt, allerdings mehr auf Kinderzimmer getrimmt. Begrüßen tut einen dann ein Langnese-Schild und weißt einem den Weg zum Eingang. Das ist auch gut so, denn trotz dieser Bemalung und des Schildes, glaube ich, dass Auswärtige sich immer noch unsicher wären.
![[Bild: seastarmapfn2.png]](http://img175.imageshack.us/img175/3198/seastarmapfn2.png)
Also betreten wir den Eingangsbereich und stolpern gleich über die Eistruhe und finden zu deren linken dann die Kasse mit Shop, der eigentlich auch mehr auf Kinder ausgerichtet ist.
Was auffällt ist, das alles in einem Sufer und Taucherlook gehalten ist.
Schräg hinter der Kasse liegt dann das Bistro (mit sehr guten Preisen) für Eltern die auf ihre Kinder warten …
Beginnen wir also unseren Rundgang ebenfalls im Eingangsbereich mit dem Amazonas. Hier findet man auf der linken Seite die typischen Fische für die Region, wie verschiedene Piranha-Arten und Welse. Gegenüber leben zwei stattliche Zitteraale und (ich habe es vergessen
). In dem kleinen Becken lebt ein Zitterwels.
Die fünfeckige Anlage stellt ein Wasserspiel mit kleinen (unbeschrifteten) Fischen. Das große Seewasserbecken beinhaltet verschiedene Haiarten, sowie Rochen und viele viele andere Fische.
Die weiteren Becken zum Süßwasser hin waren mit den Doktorfischen und vielen anderen bunten Fischen besetzt. Die Süßwasserbecken wurde von den verschiedenen Welsarten dominiert und teilweise lebten dort Arten die man erst auf den zweiten Blick (oder auch gar nicht) sieht, wie Plattfische.
An der Ecke zum nächsten Raum ist ein Entdeckungsturm aufgebaut. Er beinhaltete Löcher mit vorgehängten Plastiklappen in denen man Haihaut (die nicht mehr drin war), eine Qualle (aus Plastik) und einen Tintenfisch (evtl die Sepia sonst nicht definierbar) ertasten konnte. Auf der Rückseite befinden sich zwei Türen hinter den sich „das erschreckendste Ungeheuer der letzten x Millionen Jahren“ zu sehen gibt. Die obere Tür ist für Erwachsene, die untere Tür für Kinder. Hinter den Türen befinden sich dann Spiegel…
Weiter geht’s mit dem sogenannten Krebsraum. Das erste Becken ist für drei Langusten und der Quader links war mit Strandkrabben besetzt. Die gegenüberliegenden mit kleinen Fischen, wovon der nach hintenversetzte wieder ein Wasserspiel darstellt. Hier hängt ein Gefahrenschild, dass man nicht ins Wasser fassen soll, wegen Ansteckungsgefahr mit Pilzkrankheiten (dies erscheint mir besonders in Betracht mit kleinen Kindern sehr unverantwortlich, da diese sich oft von ihren Eltern lösen und offenes Wasser lieben).
Gehen wir in den hinteren Raum, zum Kaltwasser. Hier befinden sich die Seepferdchen und die Kleingefleckten Katzenhaie, welche zwei Becken besiedeln. Hier erfährt man noch weitere Dinge zu dem Aquarium, wie zB dass 2005 601 Haieier gelegt wurden, sowie viele lebendgeborene Haijunge auf die Welt kamen. Weiter wurden 2006 2400 Seepferdchen geboren, von denen 1140 geschlechtsreife Tiere ausgewildert wurden. Zusätzlich hängen an der rechten Wand (im Plan als Becken gekennzeichnet) Zeitungsartikel über den Wissenschaftler bzw Gründer des Aquariums, die Haihaltung und die „super gefährliche“ Grüne Muräne die einen Leopardenhai gefressen hat.
Gehen wir zurück durch den Krebsraum und fassen nicht ins Wasser … und landen im Nachthaus (Tiefwasser – Salz), der meiner Meinung nach mit der angenehmste Raum im Haus ist, da hier blaues Licht scheint. Zur linken ist ein Becken mit riesigen Fischen und auf der rechten Seite leben kleine Tiefseefische, Steinfische und ein Mischbecken (eigentlich keine Tiefseefische) mit Antennenfeuerfischen (hier ist mir dann auch die erste Fehlbestimmung aufgefallen, was nicht heißt dass es noch mehr gibt).
Danach folgt das Korallenriff mit lauter Kleinst-Fischen. Das große Becken gleich gegenüber des Eingangs besiedeln die typischten Vertreter. Zu dessen rechten befinden sich Becken mit „getarnten“ Fischen und zu der Linken befinden sich Krebse und Garnelen, teils nur mit einer Art und dann nur einem Individuum, oder „Fehlbesatz“ oder gar nicht. In der Ecke zum nächsten Raum befinden sich ein weiterer Vertreter der Nicht-Fische und zwar ein Oktopus, der gerne mit den Besuchern spielt.
Darauf folgt die Höhle. Rechts ein einsamer Lungenfisch in einem sonst leeren Betonbecken und links ein Chinesischer Riesensalamander, der sich ebenfalls in einem kleinen (für seine Größe) Becken befand.
Anschließend folgt der letzte Raum, das Ozeanarium. Hier findet man ein „großes“, eigentlich mehr tiefes als langes, Becken mit weiteren Haien, Drückerfischen und Muränen.
Im Ganzen würde ich sagen ist es ein Aquarium zum Angucken. Zoobegeisterte wären wahrscheinlich alle etwas enttäuscht, so wie ich es war. Wobei ich glaube, dass bei mir auch das Fotoverbot auf die Laune geschlagen hat. Diese wurde ausgehängt, da sie schon mehrere Tiere durch das Blitzen verloren haben, ua seltene Exemplare.
Meine Schwester würde es in eine mittlere Kategorie einsortieren. Das Problem ist einfach, dass es das Gefühl verbreitet, dass man in ein Wohnhaus kommt, das umgebaut wurde und sich im Laufe der Jahre immer mehr Becken angesammelt haben.
Es fehlte uns an Ausstattung der Becken. Sie waren oft sehr lehr und wenn wurde auf Algen zurückgegriffen. Kaum Korallen, Röhrenwürmer und Anemonen, ein paar Muscheln, Schnecken und Einsiedlerkrebse waren noch zu finden. Die Beckentechnik war mit blanken Sperrholzplatten verkleidet, nur wenige waren bemalt bzw gestrichen. Weiteres Manko hatte ich oben schon angesprochen, dass entweder die Becken überfüllt waren oder nur eine Art mit einem Indiviuum zu sehen waren. Es fehlte in den Becken das Gleichgewicht. Insgesamt gab es doch recht viele Arten und Fische, teils auch mal ausgefallene Tiere wie zB der Riesensalamander.
Hinzukommt natürlich wie fast überall die mangelnde Beschriftung. Kein einheitliches Layout, was in diesem kleinen Aquarium eigentlich nicht das Problem sein sollte. Dadurch mal nur die wissenschaftlichen Namen, dann wieder nur Trivialnamen und beim dritten beides.
Also mein Fazit: anschauen ja, lernen nein. Fotos gar nicht!
Preise: gering
Eintrittskarten: toll
![[Bild: seastarticketgu4.jpg]](http://img503.imageshack.us/img503/9458/seastarticketgu4.jpg)
Erwachsene: 6€, Kinder (4-16) 4€, Rentner, Studenten, Behinderte 5€, Familien (2 E + 1 K) 14,50 jedes weitere Kind 2,50€
So und für alle die noch was wissen wollen hier die Homepage
So nach dem man den kleinen Ort Neuses bei Coburg in Oberfranken ausfindig gemacht hat, braucht man nur noch dem Schild folgen. Und das Wichtigste ist, sich nicht zu wundern wo man hingeführt wird. Das Aquarium liegt in einem Wohngebiet gleich neben der Bahn.
Das Haus ist ganz nett von außen angemalt worden mit den verschiedensten Tieren die es so im Wasser gibt, allerdings mehr auf Kinderzimmer getrimmt. Begrüßen tut einen dann ein Langnese-Schild und weißt einem den Weg zum Eingang. Das ist auch gut so, denn trotz dieser Bemalung und des Schildes, glaube ich, dass Auswärtige sich immer noch unsicher wären.
![[Bild: seastarmapfn2.png]](http://img175.imageshack.us/img175/3198/seastarmapfn2.png)
Also betreten wir den Eingangsbereich und stolpern gleich über die Eistruhe und finden zu deren linken dann die Kasse mit Shop, der eigentlich auch mehr auf Kinder ausgerichtet ist.
Was auffällt ist, das alles in einem Sufer und Taucherlook gehalten ist.
Schräg hinter der Kasse liegt dann das Bistro (mit sehr guten Preisen) für Eltern die auf ihre Kinder warten …
Beginnen wir also unseren Rundgang ebenfalls im Eingangsbereich mit dem Amazonas. Hier findet man auf der linken Seite die typischen Fische für die Region, wie verschiedene Piranha-Arten und Welse. Gegenüber leben zwei stattliche Zitteraale und (ich habe es vergessen
). In dem kleinen Becken lebt ein Zitterwels.Die fünfeckige Anlage stellt ein Wasserspiel mit kleinen (unbeschrifteten) Fischen. Das große Seewasserbecken beinhaltet verschiedene Haiarten, sowie Rochen und viele viele andere Fische.
Die weiteren Becken zum Süßwasser hin waren mit den Doktorfischen und vielen anderen bunten Fischen besetzt. Die Süßwasserbecken wurde von den verschiedenen Welsarten dominiert und teilweise lebten dort Arten die man erst auf den zweiten Blick (oder auch gar nicht) sieht, wie Plattfische.
An der Ecke zum nächsten Raum ist ein Entdeckungsturm aufgebaut. Er beinhaltete Löcher mit vorgehängten Plastiklappen in denen man Haihaut (die nicht mehr drin war), eine Qualle (aus Plastik) und einen Tintenfisch (evtl die Sepia sonst nicht definierbar) ertasten konnte. Auf der Rückseite befinden sich zwei Türen hinter den sich „das erschreckendste Ungeheuer der letzten x Millionen Jahren“ zu sehen gibt. Die obere Tür ist für Erwachsene, die untere Tür für Kinder. Hinter den Türen befinden sich dann Spiegel…
Weiter geht’s mit dem sogenannten Krebsraum. Das erste Becken ist für drei Langusten und der Quader links war mit Strandkrabben besetzt. Die gegenüberliegenden mit kleinen Fischen, wovon der nach hintenversetzte wieder ein Wasserspiel darstellt. Hier hängt ein Gefahrenschild, dass man nicht ins Wasser fassen soll, wegen Ansteckungsgefahr mit Pilzkrankheiten (dies erscheint mir besonders in Betracht mit kleinen Kindern sehr unverantwortlich, da diese sich oft von ihren Eltern lösen und offenes Wasser lieben).
Gehen wir in den hinteren Raum, zum Kaltwasser. Hier befinden sich die Seepferdchen und die Kleingefleckten Katzenhaie, welche zwei Becken besiedeln. Hier erfährt man noch weitere Dinge zu dem Aquarium, wie zB dass 2005 601 Haieier gelegt wurden, sowie viele lebendgeborene Haijunge auf die Welt kamen. Weiter wurden 2006 2400 Seepferdchen geboren, von denen 1140 geschlechtsreife Tiere ausgewildert wurden. Zusätzlich hängen an der rechten Wand (im Plan als Becken gekennzeichnet) Zeitungsartikel über den Wissenschaftler bzw Gründer des Aquariums, die Haihaltung und die „super gefährliche“ Grüne Muräne die einen Leopardenhai gefressen hat.
Gehen wir zurück durch den Krebsraum und fassen nicht ins Wasser … und landen im Nachthaus (Tiefwasser – Salz), der meiner Meinung nach mit der angenehmste Raum im Haus ist, da hier blaues Licht scheint. Zur linken ist ein Becken mit riesigen Fischen und auf der rechten Seite leben kleine Tiefseefische, Steinfische und ein Mischbecken (eigentlich keine Tiefseefische) mit Antennenfeuerfischen (hier ist mir dann auch die erste Fehlbestimmung aufgefallen, was nicht heißt dass es noch mehr gibt).
Danach folgt das Korallenriff mit lauter Kleinst-Fischen. Das große Becken gleich gegenüber des Eingangs besiedeln die typischten Vertreter. Zu dessen rechten befinden sich Becken mit „getarnten“ Fischen und zu der Linken befinden sich Krebse und Garnelen, teils nur mit einer Art und dann nur einem Individuum, oder „Fehlbesatz“ oder gar nicht. In der Ecke zum nächsten Raum befinden sich ein weiterer Vertreter der Nicht-Fische und zwar ein Oktopus, der gerne mit den Besuchern spielt.
Darauf folgt die Höhle. Rechts ein einsamer Lungenfisch in einem sonst leeren Betonbecken und links ein Chinesischer Riesensalamander, der sich ebenfalls in einem kleinen (für seine Größe) Becken befand.
Anschließend folgt der letzte Raum, das Ozeanarium. Hier findet man ein „großes“, eigentlich mehr tiefes als langes, Becken mit weiteren Haien, Drückerfischen und Muränen.
Im Ganzen würde ich sagen ist es ein Aquarium zum Angucken. Zoobegeisterte wären wahrscheinlich alle etwas enttäuscht, so wie ich es war. Wobei ich glaube, dass bei mir auch das Fotoverbot auf die Laune geschlagen hat. Diese wurde ausgehängt, da sie schon mehrere Tiere durch das Blitzen verloren haben, ua seltene Exemplare.
Meine Schwester würde es in eine mittlere Kategorie einsortieren. Das Problem ist einfach, dass es das Gefühl verbreitet, dass man in ein Wohnhaus kommt, das umgebaut wurde und sich im Laufe der Jahre immer mehr Becken angesammelt haben.
Es fehlte uns an Ausstattung der Becken. Sie waren oft sehr lehr und wenn wurde auf Algen zurückgegriffen. Kaum Korallen, Röhrenwürmer und Anemonen, ein paar Muscheln, Schnecken und Einsiedlerkrebse waren noch zu finden. Die Beckentechnik war mit blanken Sperrholzplatten verkleidet, nur wenige waren bemalt bzw gestrichen. Weiteres Manko hatte ich oben schon angesprochen, dass entweder die Becken überfüllt waren oder nur eine Art mit einem Indiviuum zu sehen waren. Es fehlte in den Becken das Gleichgewicht. Insgesamt gab es doch recht viele Arten und Fische, teils auch mal ausgefallene Tiere wie zB der Riesensalamander.
Hinzukommt natürlich wie fast überall die mangelnde Beschriftung. Kein einheitliches Layout, was in diesem kleinen Aquarium eigentlich nicht das Problem sein sollte. Dadurch mal nur die wissenschaftlichen Namen, dann wieder nur Trivialnamen und beim dritten beides.
Also mein Fazit: anschauen ja, lernen nein. Fotos gar nicht!
Preise: gering
Eintrittskarten: toll
![[Bild: seastarticketgu4.jpg]](http://img503.imageshack.us/img503/9458/seastarticketgu4.jpg)
Erwachsene: 6€, Kinder (4-16) 4€, Rentner, Studenten, Behinderte 5€, Familien (2 E + 1 K) 14,50 jedes weitere Kind 2,50€
So und für alle die noch was wissen wollen hier die Homepage

ich könnte jetzt die Bestandsliste hier rein setzten, aber das wäre glaub ich zu viel. Aber wer sie gerne lesen möchte, nur Bescheid sagen.
Interessant fand ich an Haien noch den Sichelflossen-Zitronenhai, wobei ich nicht erkennen konnte warum das Vieh so heißt.... aber vlt lag es an dem gedimmten Licht, dass er nicht zitronich aussah. Aber nett anzusehen.