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Normale Version: LandPark Lauenbrück
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War heute zum ersten Mal im LandPark Lauenbrück. Der kleine Park wurde 1969 als Wildpark gegründet und erst vor kurzem umbenannt. Da neben der Tierhaltung auch eine Landschaft aufgebaut baut und der Park sich jetzt auf Haustierrassen orientieren will.

Zum Park gehört auch noch das Landcafé.

Bis aufs Exmoor-Pony-Gehege sind alle Gehege sehr groß.

Die erste große umzäunte Wiese bewohnt eine gemischte Gruppe an unterschiedlichen Ziegen und Schafen.

Als größter Exot wird eine große Gruppe Japan-Sika-Hirsche gehalten auf einer großen Wiese gehalten.

Die Gruppe Tarpane, die aus polnischer Zucht stammen, scheinen regelmäßig zu züchten, zumindest waren einige kleine Tiere dabei.

Die größte Anlage liegt im benachbarten Waldgebiet. In diesem begehbaren Gehege lebt eine große Gruppe von Damhirschen mit allen möglichen Farbschlägen.
Parallel dazu verläuft das sehr naturbelassene Gehege für die wohl nur hier gezeigten Alaskan Malamutes, amerikanische Schlittenhunde. Das Rudel umfasste bestimmt 7 oder 8 Tiere.

Ein Streichelgehege mit Zwergziegen ist in diesem Bereich ebenfalls vorhanden.

Leider nur noch ein Tier von den Spanischen Rieseneseln lebt im Park. Venus wurde 1981 reinrassig in Katalonien geboren und kam, nachdem sie als Arbeitsesel gearbeitet hat, 1989 zur Zucht nach Lauenbrück. Zusammen mit dem ebenfalls aus Katalonien und inzwischen verstorbenen Adonis hatte sie zahlreiche Nachkommen, die alle verkauft worden sind. Sie lebt jetzt zusammen mit einem Hausesel und ist sehr zutraulich und lässt sich gern vom Besucher streicheln.

Aus 3 Tieren und einem Jungtier besteht die Aucherochsen-Herde. Das Weibchen wiech deutlich von den anderen in ihrem Aussehen ab. Die Männchen waren hell und sie mehr okker. Ist das normal?

Im Herdenbuch verzeichnet sind die White-Park-Rinder aus der Galloway-Familie. Zur Zeit ziehen diese gutmütigen Tiere 2 Kuhkälber auf.

Ein kleiner Teil deren Anlage wurde für einen Husumer Protestschwein-Eber abgetrennt. Mit ihm will man die Zucht dieser bedrohten Haustierrasse starten.

Das Gehege für die Exmoorponys ist das schlechteste im gesamten Park. Für 2 Tiere einfach zuklein.

In einem suffigen Bereich lebt ein große Gruppe Wollschweine.

Der LandPark besitzt noch eine großere Erweiterungsfläche. Hier solln Koppeln für bedrohte Haustierrassen entstehen. Im Wald soll noch ein Lehrpfahrt entstehen.
In der Mitte des Parks liegt eine Erhöhung von der man einen super Überblick über das gesamte Gelände hat.

Während die Ausgestaltung bei den Anlagen ein wenig zu kurz kommt, (die Anlagen sind jedoch alle absolut okay) ist die landschaftliche Gestaltung im Zentrum echt super.
Hier wurden 2 Komplexe errichtet, die jeweils als Mittelpunkt einen Teich haben.
Der erste Komplex umfasst einen Obstgarten, eine Sumpfbachquelle, ein Schmetterlinsbitop und einen Karpfenteich. Dazu gehört auch noch ein Haus, in dem Bienen, Wespen und Hummeln vorgestellt werden.
Der 2. Komplex nennt sich Naturgarten der Sinne. Hier finden sich Tast- & Riechbeete, ein Froschteich, eine Teichterrasse, ein Labyrinth in Form eines Baumes, eine Liegewiese und ein Fußfühlpfad.
Beide Komplexe sehr schön angelegt.

Dann gibt es noch ne kleine Hütte, die als Museum dient. Hier werden Tierpräperate ausgestellt. War leider geschlossen.

Meines Erachtens ein kleiner feiner Park. Auch mit interessanten Arten, die teilweise sogar sehr Besuchernah orientiert sind. Wie bspw. die Eselin, die sich sehr gerne streicheln ließ und jedesmal sofort ankam, wenn sich jemand ihr Gehege näherte.

Für die kleinen Besucher kann man sich einen Esel leihen, der sie durch den Park reitet.

Der Eintritt ist mit 5€ zwar nicht gering. Ich fands aber okay.

Bilder folgen später.
Heute war ich endlich mal wieder im LandPark Lauenbrück.

Der alte Eingang ist abgerissen, dort entsteht ein neues Gebäude, dass dann auch ein neues Cafe beinhaltet.

Es gibt Nachwuchs bei den Japan-Sika-Hirschen, Waldtarpanen, Heckrinder, Galloways und Exmoor-Ponys und natürlich bei den Ziegen.

Die insgesamt 9 Schaf- und Ziegenarten sind inzwischen ausgeschildert.

Die Rieseneselin bekommt einen neuen Unterstand.

Bei den Hausyaks lebt nur noch eine alte Dame. Früher wurde eine ganze Herde gehalten mit regelmäßiger Zucht. Nachdem Ableben des letzten Exemplares endet die Haltung.

Von den Bau von neuen Koppeln und Ställe für bedrohte Haustierarten kann man immer noch nix sehen. Obwohl diese ja Pfingsten 2007 eröffnet werden sollten.

Aber wie immer machte der Park einen sehr guten und gepflegten Eindruck.

Achja und Yaks sammeln unmengen an Dreck in ihrem FellWink
Die angesprochene Umbaupläne sollen wohl spätestens Ende 2009 fertig sein.

Nach neuen Plan entsteht folgendes:
- neuer Eingang mit Cafe und Cafegarten. Eröffnung soll Ostern 2009 sein. Rohbau steht.
- Streichelwiese, fehlt eigentlich bisher auch noch, gibt zwar begehbares Zwergziegen und Damwildgehege, aber ansonsten muss man für Kontakt durch die Gitter greifen
- Das Dammwild soll ne neue Anlage bekommen, zZ leben sie in einem sehr großen eingezäunten Waldgebiet, eigentlich sehr schön. Die neue Anlage lieber mit anderen Tieren besetzen
- große Koppeln und STall für weitere Rinder, Pferde und Schweine
- Bau einer Kulturbühne
- Neubau einer neuen Sikahirsch-Anlage. Alte Anlage eigentlich auch sehr groß, lieber für neue Tiere bauen
- und Neubau einer weiteren Schafsweide

Nach längerem Stillstand scheint sich jetzt endlich was zu tun.

Der neue aktualisierte Parkplan, Quelle: landpark.de
[Bild: parkplan.jpg]
Wir waren einmal in diesem Landpark Lauenbrück, damals nannte er sich noch Wildpark.
Wenn ich mich recht erinnere, gab es dort auch ein Gehege mit Schlittenhunden, so ziemlich am Anfang des Rundganges. Gibt es die nicht mehr?

Ansonsten finde ich Deine Schilderung sehr gut, ich bin in Gedanken durch dden Park gegangen, als ich Deinen Text gelesen habe.
DIe schlittenhunde sind doch sowohl auf dem Plan eingezeichnet als auch im Bericht.. Smile
"Alaskan Malamutes"
Na klar sind die noch da. Der Park selbst gibt sie ja als das Highlight aus.
Der Park war ursprünglich mindestens ein Drittel größer, als auf diesem aktuellen "Parkplan". Da wo heute im Plan (links oben) Damwild steht, schloß sich noch eine Fichtenmonolultur an, in die am westlichsten Rand eine Mufflonanlage eingebettet war. Dann kam nach rechts eine ganze Weile garnichts, dann ein Teich in dem angeblich Lurche laichen sollten, schließlich ein Wildschweingehege und dann wiederum ein Stück südöstlich ein Fisch- und Wassergeflügelteich mit dahinterliegender Tarpanweide. Diese umrundend landete man erneut an der Wildschweinanlage, an die sich eine Wollschweinanlage anschloß, erst dann betrat man wieder den Bereich, wo heute noch die Ziegen eingetragen sind.
Den ganzen Park konnte man früher auf dem Rücken eines Esels erkunden, heute ist das zwar immer noch möglich, das geht aber nun erheblich schneller...
Dort, wo jetzt "Neubau Rinder, Pferde, Schweine" steht, lebten bislang Rothirsche. Die Weide, die jetzt zwischen Tarpanen und Ur-Wildrindern aufgeteilt wird, gehörte vormals nur den Heckrindern.
An der Stelle, an der es jetzt "Neubau Schafweide" heißt, lebten in vergangenen Zeiten Yaks.

Grüße
Carsten Schöne
Ein letzte Yak-Kuh lebt dort noch immer. Die Kuh, zu der ich auch schon direkten Kontakt haben durfte, ist schon sehr betagt und nach deren Ableben endet auch diese Haltung.

Das Damwildgehege liegt in dieser Fichtenmonokultur. Die Mufflons dürften zZ nicht mehr im Park sein, lebten zuletzt da wo jetzt die neue Sika-Anlage hin soll.

Die Rothirsche müssen schon mehrere Jahre weg sein. Man sieht auch nix von einer ehemaligen Anlage.
Weshalb gibt denn so ein Park die Yak-Haltung auf? Sind die Tiere zu teuer oder passen sie nicht ins Konzept?
Man wandelt sich vom Wildpark zum LandPark, der überwiegend bedrohte heimische Haustierrassen zeigen will und wenige, aber wenn dann heimische Wildtiere, wobei Sika ja nur so halb passen.
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