Ich glaube jeder kennt hier den Beutelwolf oder auch Tasmanischer Tiger.Also komme ich gleich zur Sache glaubt ihr es gibt noch eine Restpopulation?Glaubt ihr man wird es jemals schaffen ihn zu klonen?
Zum Quagga ich habe eine sehr interessante Website gefunden.Diese stammt von einer Organisation die das Quagga zurückzüchtet und auch schon beeindruckende Ergebnisse erziehlt hat.Schaut es euch an:
http://www.quaggaproject.org/
Eagle schrieb:Ich glaube jeder kennt hier den Beutelwolf oder auch Tasmanischer Tiger.Also komme ich gleich zur Sache glaubt ihr es gibt noch eine Restpopulation?Glaubt ihr man wird es jemals schaffen ihn zu klonen?
Zum Quagga ich habe eine sehr interessante Website gefunden.Diese stammt von einer Organisation die das Quagga zurückzüchtet und auch schon beeindruckende Ergebnisse erziehlt hat.Schaut es euch an:
http://www.quaggaproject.org/
Gelegentliche Sichtungen von Einheimischen und Möchtegernforschern dürften ins Reich der Fabeln und Legenden gehören. Leider hat der Homo sapiens aus der Ausrottung des
Beutelwolfes rein gar nichts gelernt und rottet aus Profitgier weiter munter Arten aus. Besonders pikant: Im Jahr nach der Ausrottung wurde der Beutelwolf unter Schutz gestellt. Beim
Beutelteufel hatte man etwas schneller reagiert.
Vom Klonen sollte man die Finger lassen. Es ist nicht umsonst weltweit geächtet.
Zum Thema "Rückzüchtung"... Das Quagga ist eine ausgerottete Unterart des Steppenzebra. Aber macht es überhaupt Sinn, hier eine Dedomestikation durchzuführen? Am Ende hätte man vielleicht etwas ähnliches wie ein Quagga. Na toll. Man sollte sich auf den Schutz der heute noch lebenden Flora und Fauna konzentrieren, macht m.E. mehr Sinn.
Man hat heute schon probleme "normale" geklonte Tiere lange am Leben zu erhalten (z.B. Schaf Dolly), wie sollte man da den Beutelwolf retten? Wer sollte die Leihmutter sein? Und selbst wenn es was werden würde, dann hätte man im bestfall ein geschwisterpaar aber keine überlebensfähige Population...
Über das Quagga gab es mal was im alten Forum meine ich. Hier sind die Rückzüchtungen wie beim Auerochsen (Heckrind) und dem Tarpan. Aber nur weil ich ein Tier habe, dass wie ein Quagga ausschaut ist es noch lange keins...
Vor den neuen Entdeckungen von Großtierarten in Vietnam dachte ich auch, daß man sich bei ausgerotteten Tierarten relativ sicher sein könnte, daß sie nicht wieder auftauchen. Wenn man allerdings Riesenmuntjak und Kleinrind übersehen konnte, ist dergleichen für den Beutelwolf auch nicht auszuschließen, auch wenn öfter nach ihm gesucht wurde und Tasmanien auch besser schlossen wurde als die entsprechenden Teile Hinterindiens.
Auf dieser Seite gibt es so gut wie alles zum Thema Beutelwolf !http://www.naturalworlds.org/thylacine/index.htm
Naja als Leihmutter käme ja der Beutelteufel in Frage.
was ist das denn Beutelteufel als Leihmutter des Beutelwolfs?
Ganz ehrlich ich glaube, dass die Biologie die Keimzellen schon irgendwie erkennen kann und das total Artfremde abgestoßen werden.
Wer sich ein wenig mit Biotechnologie und Klonen beschäftigt hat, sollte es für Erhaltung einer Art eigentlich ablehnen. Ich finde es nicht gut, wenn eine Art nur durch 2 Individuen in 6 facher Ausführung erhalten wird. So was ist mehr als dämlich. Ich würde davon ausgehen, dass es (wenn nicht in der F1-Generation) in der F2-Generation schon zu Genproblemen führen würde. Was soll man also mit gengeschädigten Individuen?
Der Mensch sollte endlich nachdenken. Und schneller handeln und sich auch daran halten und streng kontrollieren!
...zumal der Beutelteufel selbst sehr bedroht ist. Ich halte nichts davon, dass man einen solchen als Leihmutter für irgendwelche unsinnigen Klonprojekte verwendet.
Außerdem sollte man bedenken, dass genetische Material für Klonversuche begrenzt ist, so dass man vielleicht lieber den Fortschritt der Gentechnologie abwarten sollte, um das Ganze mit einer höheren Erfolgsaussicht durchzuführen.
Ein weiterer wichtiger Aspekt wäre, würden diese Versuche glücken, dass jegliche naturschützerischen Bemühungen aus politischen Entscheidungen ausgeklammert würden! Man hat ja dann die Biotechniker für die Regenerierung zusammengebrochener und erloschener Tierbestände, irgendwann einmal in der Zukunft...