28.09.2008, 10:00
29.09.2008, 07:08
Hmm... dann wird sich die Zoogeschichte wohl auf Veränderungen einstellen müssen...hoffentlich ist damit keiner überfordert :-)
Schlimmer als Taiga finde ich pesönlich Hammlet und Shaki... ehrlich gesagt meine ich auch, dass Shiva das Männchen und Shaki das Weibchen ist (um die Verwirrung perfekt zu machen)...
Kira hingegen find ich echt gut und Shiva ist auch ein passender Name für einen Tiger...allerdings leider - meiner Ansicht nach - weniger für einen Amurtiger. So etwas passiert wohl schnell, wenn die Jury eher suboptimal (ohne Tierpfleger / Tierparkbeteiligung) besetzt ist...
Naja - die Tiere haben den Trubel Gott sei Dank gut verkraftet und jetzt kehrt hoffentlich etwas Ruhe ein...
Schlimmer als Taiga finde ich pesönlich Hammlet und Shaki... ehrlich gesagt meine ich auch, dass Shiva das Männchen und Shaki das Weibchen ist (um die Verwirrung perfekt zu machen)...
Kira hingegen find ich echt gut und Shiva ist auch ein passender Name für einen Tiger...allerdings leider - meiner Ansicht nach - weniger für einen Amurtiger. So etwas passiert wohl schnell, wenn die Jury eher suboptimal (ohne Tierpfleger / Tierparkbeteiligung) besetzt ist...
Naja - die Tiere haben den Trubel Gott sei Dank gut verkraftet und jetzt kehrt hoffentlich etwas Ruhe ein...
29.09.2008, 07:15
Naja..anderst müssen die Tieger nicht immer irgendwelche russsichen Namen tragen
. Aber man hätte dann doch geschlechtlich auseinander haltbare Namen verwenden sollen. Hammlet ist doch in Ordnung.
. Aber man hätte dann doch geschlechtlich auseinander haltbare Namen verwenden sollen. Hammlet ist doch in Ordnung.29.09.2008, 07:16
Taiga als Name für einen Kater ist eher unpassend für einen weiblichen Begriff
.
.07.10.2008, 21:09
Am 4. Oktober habe ich nun erstmals den Tierpark Hamm besucht.
Der Eintritt für Erwachsene beträgt 5 Euro, für Kinder 3 Euro. Einen Zooführer gibt es nicht, jedoch einen Wegweiser (Faltblatt), der mit 30ct extra berechnet wird.
Das Naturkundemuseum im Park hat mir recht gut gefallen. Es gab einige interessante Präparate. Eine umfangreiche Sammlung von Schmetterlingen war in Schaukästen angebracht. Zusätzlich fand ich ein paar Terrarien mit lebendigen Tieren (u.a. Schildkröte, Bartagamen) vor. Ein Terrarium beinhaltete gleich mehrere Froscharten, jedoch aus Plastik!
Die Affengehege sind teilweise wirklich nicht mehr zeitgemäß. Vor allem das Affenhaus neben dem Naturkundemuseum ist tierhalterisch gesehen einfach nur kläglich. Teilweise ist es in den Käfigen zu dunkel (in einem war daher draußen eine Lichtquelle angebracht). Die Größe der Käfige ist den Tierarten auch nicht angemessen. Immerhin lebt mittlerweile kein Bär mehr in diesem Haus. In den Käfigen leben Paviane, Gibbons und Schopfmakaken.
Auf andere, leider auch kleine Primatengehege trifft man noch an mehreren Stellen im Park. Hier findet man u.a. Schweinsaffen, Javaneraffen, Mandrills und Gehaubte Kapuziner.
Die Gibbonaußengehege zwischen Javaner- und Husarenaffen scheinen zumindest etwas geräumiger, die Innengehege sind jedoch etwas klein.
Die Rotgesichtsmakaken besitzen ein langgezogenes, aber schmales Gehege. Die Einrichtung ist hier, wie bei den meisten anderen Affengehegen etwas spärlich.
Die Gehege der Schwarzweißen Varis und des Weißkopfmakis sind immerhin bepflanzt, aber leider auch klein.
Das Reptilienhaus besteht aus einem Raum, indem es u.a. ein paar Schlangen und einen (oder zwei?) Kaiman(e) gibt.
Davor sind Volieren für Aras und Graupapageien.
Die Huftiergehe empfand ich als akzeptabel. Gehalten werden einige Kamele: Alpaka, Lama, Guanaco und Trampeltier. Bei den Trampeltieren gibt es eine Grabenbegrenzung. Die Gehege sind größtenteils begrünt.
Schlammig war das Wasserbockgehege, aber dafür recht groß.
Natürlich und schön wirkte auf mich die Anlage mit Kronenkranich und Marabu. Geräumig war auch die Voliere der Heiligen Ibisse.
Das Löwengehege ist nicht sonderlich groß, das Haus sogar ziemlich klein. Leider viel Pflastersteinboden im Gehege!
Das Pumagehege ist niedrig und wirklich zu klein, das gesehene Tier lief in einem noch viel kleineren Absperrkäfig im Käfig selbst hin und her - kein schöner Anblick.
Von den beiden Leopardenkäfigen ist einer von seiner Höhe her ganz in Ordnung, der andere könnte jedoch einen Ausbau vertragen.
Die Tigeraußenanlage ist gut bepflanzt, jedoch wird es sicher etwas eng, wenn die Jungen größer werden. Diese zeigten sich sehr lebendig!
Ein Kinderbauernhof ist in Bau. Man konnte sich schon ein Zwergrind ansehen.
Auf dem Tierparkgelände leben übrigens Massen an Pfauen, auch mit Nachwuchs!
Zwar kann ich nicht leugnen, dass es in dem Park doch einige Schwachstellen gibt, aber dennoch empfehle ich, wenn man mal in der Nähe ist, den Park einfach mal zu besuchen. So manche interessante Tiere geben genügen Anlass, doch mindestens zwei Stunden in dem Park zu verweilen.
Die Highlights:
- der Primatenbestand mit z.B. Schopfmakaken, Gibbons, Mandrills
- Ceylon-Leoparden und Tigernachwuchs
- Huftiere: u.a. vier Kamelarten in unmittelbarer Nähe, prächtige Wasserböcke und Elenantilopen (gerade mit einem Jungtier)
Der Eintritt für Erwachsene beträgt 5 Euro, für Kinder 3 Euro. Einen Zooführer gibt es nicht, jedoch einen Wegweiser (Faltblatt), der mit 30ct extra berechnet wird.
Das Naturkundemuseum im Park hat mir recht gut gefallen. Es gab einige interessante Präparate. Eine umfangreiche Sammlung von Schmetterlingen war in Schaukästen angebracht. Zusätzlich fand ich ein paar Terrarien mit lebendigen Tieren (u.a. Schildkröte, Bartagamen) vor. Ein Terrarium beinhaltete gleich mehrere Froscharten, jedoch aus Plastik!
Die Affengehege sind teilweise wirklich nicht mehr zeitgemäß. Vor allem das Affenhaus neben dem Naturkundemuseum ist tierhalterisch gesehen einfach nur kläglich. Teilweise ist es in den Käfigen zu dunkel (in einem war daher draußen eine Lichtquelle angebracht). Die Größe der Käfige ist den Tierarten auch nicht angemessen. Immerhin lebt mittlerweile kein Bär mehr in diesem Haus. In den Käfigen leben Paviane, Gibbons und Schopfmakaken.
Auf andere, leider auch kleine Primatengehege trifft man noch an mehreren Stellen im Park. Hier findet man u.a. Schweinsaffen, Javaneraffen, Mandrills und Gehaubte Kapuziner.
Die Gibbonaußengehege zwischen Javaner- und Husarenaffen scheinen zumindest etwas geräumiger, die Innengehege sind jedoch etwas klein.
Die Rotgesichtsmakaken besitzen ein langgezogenes, aber schmales Gehege. Die Einrichtung ist hier, wie bei den meisten anderen Affengehegen etwas spärlich.
Die Gehege der Schwarzweißen Varis und des Weißkopfmakis sind immerhin bepflanzt, aber leider auch klein.
Das Reptilienhaus besteht aus einem Raum, indem es u.a. ein paar Schlangen und einen (oder zwei?) Kaiman(e) gibt.
Davor sind Volieren für Aras und Graupapageien.
Die Huftiergehe empfand ich als akzeptabel. Gehalten werden einige Kamele: Alpaka, Lama, Guanaco und Trampeltier. Bei den Trampeltieren gibt es eine Grabenbegrenzung. Die Gehege sind größtenteils begrünt.
Schlammig war das Wasserbockgehege, aber dafür recht groß.
Natürlich und schön wirkte auf mich die Anlage mit Kronenkranich und Marabu. Geräumig war auch die Voliere der Heiligen Ibisse.
Das Löwengehege ist nicht sonderlich groß, das Haus sogar ziemlich klein. Leider viel Pflastersteinboden im Gehege!
Das Pumagehege ist niedrig und wirklich zu klein, das gesehene Tier lief in einem noch viel kleineren Absperrkäfig im Käfig selbst hin und her - kein schöner Anblick.
Von den beiden Leopardenkäfigen ist einer von seiner Höhe her ganz in Ordnung, der andere könnte jedoch einen Ausbau vertragen.
Die Tigeraußenanlage ist gut bepflanzt, jedoch wird es sicher etwas eng, wenn die Jungen größer werden. Diese zeigten sich sehr lebendig!
Ein Kinderbauernhof ist in Bau. Man konnte sich schon ein Zwergrind ansehen.
Auf dem Tierparkgelände leben übrigens Massen an Pfauen, auch mit Nachwuchs!
Zwar kann ich nicht leugnen, dass es in dem Park doch einige Schwachstellen gibt, aber dennoch empfehle ich, wenn man mal in der Nähe ist, den Park einfach mal zu besuchen. So manche interessante Tiere geben genügen Anlass, doch mindestens zwei Stunden in dem Park zu verweilen.
Die Highlights:
- der Primatenbestand mit z.B. Schopfmakaken, Gibbons, Mandrills
- Ceylon-Leoparden und Tigernachwuchs
- Huftiere: u.a. vier Kamelarten in unmittelbarer Nähe, prächtige Wasserböcke und Elenantilopen (gerade mit einem Jungtier)
08.10.2008, 00:57
Weiß eigentlich jemand hier welche Arten genau in dem jetzigen Affenhaus gehalten wurden? Ich meine mich an einen Kragenbären zu erinnern, bin mir aber nicht sicher.
08.10.2008, 06:11
Braunbär im Paviangehege, wenn ich mich recht erinnere. Im Buch von 1983 sieht das Haus übrigens richtig schick aus, man war sicher einigermaßen stolz darauf.
08.10.2008, 09:47
Da ich selbst im sozialen Bereich beschäftigt bin, interessiert mich, ob die Trägerschaft durch die Lebenshilfe auch zu konzeptionellen Veränderungen, z.B. im Hinblick auf die Beschäftigung mit Menschen mit Behinderung, geführt hat oder noch führen soll. Es gibt glaube ich einen Zoo in Luxemburg, der solch ein Konzept verfolgt. Ich war vor kurzem auch in Hamm, mein persönliches Highlight war der Nutrianachwuchs, der noch durch den Gehegezaun passte und diese Tatsache zu kleinen Ausflügen nutzte.
08.10.2008, 12:34
@ Lemming:
Ja - tatsächlich werden Menschen mit Behinderung in den Arbeitsablauf des Parks (soweit möglich) integriert. Dies betrifft vor allem die Parkpflege (Grünarbeiten, etc.). Gerade deshalb war es auch für die Lebenshilfe interessant den Park zu übernehmen.
Bezüglich des Raubtierhauses:
Es wurde 1979 erbaut (irgendwie erschreckend, da ich der Meinung bin, dass man damals schon viel weiter in Bezug auf Gehegegröße / -planung gewesen sein musste) und beherbergte am Anfang große Raubtiere wie: Braunbär (das Gehege, das direkt zur Grünfläche weist), Kragenbären (mind. 2 im später erweiterten Gehege, das Richtung Löwengehege zeigt), dann noch Puma, schwarzer Panther, Leopard, Jaguar...
Das Gebäude ansich betrachte ich immer zwiespältig - ich könnte es mir sehr gut in einem umgebauten Zustand als kleines "Raritäten"-Haus mit Faultier, Tamandua, Klippschliefer etc. vorstellen - wobei dann die Gehege bis zum Fussweg gehen sollten und als Trennung Glasscheiben (Höhe je nach Tierart) benutzt werden könnten...eine tolle Sache.
Der Affenbestand wird in Zukunft - wie vieles im Park - "überarbeitet". Die Pavian-Mischlinge werden ebenso wie die Rotgesichter den Park verlassen. Die Husarenaffen tauschen vorübergehend das Gehege mit den Schopfmakaken und werden zu späterer Zeit wahrscheinlich freilaufend auf eine der neu konzipierten Afrikaanlagen vergesellschaftet. So ist es auf jeden Fall vorerst im Gespräch.
zoochitect
Ja - tatsächlich werden Menschen mit Behinderung in den Arbeitsablauf des Parks (soweit möglich) integriert. Dies betrifft vor allem die Parkpflege (Grünarbeiten, etc.). Gerade deshalb war es auch für die Lebenshilfe interessant den Park zu übernehmen.
Bezüglich des Raubtierhauses:
Es wurde 1979 erbaut (irgendwie erschreckend, da ich der Meinung bin, dass man damals schon viel weiter in Bezug auf Gehegegröße / -planung gewesen sein musste) und beherbergte am Anfang große Raubtiere wie: Braunbär (das Gehege, das direkt zur Grünfläche weist), Kragenbären (mind. 2 im später erweiterten Gehege, das Richtung Löwengehege zeigt), dann noch Puma, schwarzer Panther, Leopard, Jaguar...
Das Gebäude ansich betrachte ich immer zwiespältig - ich könnte es mir sehr gut in einem umgebauten Zustand als kleines "Raritäten"-Haus mit Faultier, Tamandua, Klippschliefer etc. vorstellen - wobei dann die Gehege bis zum Fussweg gehen sollten und als Trennung Glasscheiben (Höhe je nach Tierart) benutzt werden könnten...eine tolle Sache.
Der Affenbestand wird in Zukunft - wie vieles im Park - "überarbeitet". Die Pavian-Mischlinge werden ebenso wie die Rotgesichter den Park verlassen. Die Husarenaffen tauschen vorübergehend das Gehege mit den Schopfmakaken und werden zu späterer Zeit wahrscheinlich freilaufend auf eine der neu konzipierten Afrikaanlagen vergesellschaftet. So ist es auf jeden Fall vorerst im Gespräch.
zoochitect
08.10.2008, 13:33
Die Zentralbaugestalt ist tatsächlich in den 70er und 80er Jahren eher eine Ausnahmeform in Zoos - allerdings wurde auch das Tamanduahaus in Dortmund in dieser Form errichtet, und man kann sich vorstellen, daß die Rotundenform des Jardin des Plantes für die beginnende Postmoderne ein reizvolles Vorbild war. Gab es denn jemals eine Möglichkeit für die Besucher, den Innenraum zu sehen?