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Normale Version: Manatis für Spanien
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Spain to fund aquarium upgrade in exchange for manatees
Wednesday, October 17th 2007
A pair of manatees was on Friday exported to Spain under an agreement that will provide funding for improvements to the aquarium to house the Arapaima exhibits at the Guyana Zoological Park.

The manatees were exported through the National Parks Commission (NPC) and they will be used to increase the population and improve the genetic stock of this species at the Faunia Zoo in Madrid, and at other zoos in Europe, a press release from the Government Information Agency (GINA) said. A similar agreement was finalised with the Odense Zoo in Denmark in 2001 as zoological parks around the world build partnerships to develop conservation and management programmes to curb the decline of several endangered plant and animal species.

The agreement provides for a collaborative conservation research and development programme by the NPC while the Faunia Zoo would fund the aquarium improvements and boost technical knowledge about the Arapaima exhibits.

GINA said manatees are listed under Appendix 1 of the Convention on the International Trade in Endangered Species of wild flora and fauna as their populations in the wild in some countries have declined in recent years.

Quelle :http://www.stabroeknews.com/index.pl/article_general_news?id=56531127
Wir hatten ja an anderer Stelle schon über den Sinn und Unsinn von Kooperationen mit Zoos in Entwicklungsländern diskutiert und hier ist ein ein neues Beispiel. Der "Faunia Zoo in Madrid" (ist mir nicht bekannt), gibt Geld für einen Aquariums Ausbau im Zoo von Georgetown in Guyana und erhält dafür Manatis. Zumindest mußte kein Tier dafür nach Guayana, ich weiß von Leuten die diesen Zoo seit vielen Jahren sehr gut kennen, dass er in einem katastrophalen Zustand ist und sicher andere Gehege zuerst verbessern müßte, bevor Geld in ein Arapaima Aquarium investiert wird. Man kann die Hoffnung ziemlich aufgeben, mit Geld dort etwas bewegen zu können (das hat z.B. der Zoo Philadelphia schon vor Jahren erfolglos versucht). Zumindest die Manatis haben es aber jetzt vermutlich wesentlich besser. Mein Fazit : Tiere von dort zu holen sollte man im Einzelfall versuchen, Tiere von hier im Tausch dort hinschicken - nur unter ganz bestimmten Umständen , auch wenn diese Tiere noch so "über" sind.
Hat Madrid denn Erfahrung in der Seekuhhaltung - ansonsten sollte man die genetisch wichtigen Tiere doch eher nach Nürnberg geben, wo es schon Zuchterfolge und entsprechend kundige Pfleger gibt, oder nach Berlin, wo man ja zumindest Geburten erlebt hat.
Wiedermal eine dünne Pressemeldung aus der nicht einmal hervor geht um welche Art der Manatis es sich handelt (es sind übrigens Karibik-Manatis).

Statt die Tiere einzupferchen und Geld in einen abbruchreifen Zoo zu stecken, sollten man den Zaster besser in den Erhalt der natürlichen Lebensräume investieren. Aber das spült natürlich kein Geld in die eigenen Taschen.
Faunia kenne ich auch nur von der Internetseite. Soweit ich weiß, ist die Einrichtung noch sehr jung und hält zahlreiche Raritäten (u.a. Adelie-Pinguine).
Nürnberg sollte erst mal ein ordentliches neues Gehege errichten, bevor sie neue Tiere bekommen.
In jedem Fall ist es eine erfreuliche Auffrischung des immer noch sehr kleinen europäischen Bestands.
Wilfried schrieb:(...) Statt die Tiere einzupferchen und Geld in einen abbruchreifen Zoo zu stecken, sollten man den Zaster besser in den Erhalt der natürlichen Lebensräume investieren. Aber das spült natürlich kein Geld in die eigenen Taschen.

einzupferchen? kennst du die verhältnisse in madrid, in denen sie leben werden? ich habe wiederholt bei dir das gefühl, daß du auf einer zooFREUNDE-seite wie dieser nicht wirklich richtig aufgehoben bist...
Immerhin sind die meisten Zuchterfolge der Art in dem nürnberger Becken zustandegekommen, was daran liegen könnte, daß es den Manatis besser gefällt als den Besuchern. Ich finde es jedenfalls problematisch, dieses Wissen, daß ja nicht nur aus der Anlage, sondern auch aus kompetenten Pflegern und Kuratoren besteht, bei der Eingewöhnung von Neuankömmlingen nicht zu nutzen und dieses Anfängern zu überlassen. Generell hat die Seekuhhaltung auch in Europa eine lange Tradition, und es wäre schön, wenn diese durch aufgefrischte Bestände gestärkt und fortgesetzt würde.
Es ist doch schon bemerkenswert, dass einige Forumsteilnehmer erfahrene Tiergärtner als Anfänger bezeichnen. Nun mag Faunia keine eigenen praktischen Erfahrungen mit Manatis haben, jedoch gibt es ja dafür Husbandry Guidelines und die EAZA als Plattform für Erfahrungsaustausch.

Ich kenne Faunia und die dort tätigen Tiergärtner. Ich gehen stark davon aus, dass die Manatis in den Regenwaldpavillon ziehen werden. Dort existiert ein großes Becken mit Besuchertunnel und Absperrbecken. Etwa 1 1/2 mal so groß wie Duisburgs neue Flußdelfinanlage. Bisher mit 14 Arapaimas besetzt.
Tom schrieb:ich habe wiederholt bei dir das gefühl, daß du auf einer zooFREUNDE-seite wie dieser nicht wirklich richtig aufgehoben bist...

Das darfst Du getrost meine Sorge sein lassen !!
nein. ICH muß das schließlich in diesem zooFREUNDE-forum lesen.
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