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Zu diesem Park hatten wir ja noch gar keinen Thread.

Baustelle Bonoboland im Zoo durch Insolvenz stillgelegt

Schade, dass der Bau nun ruht, aber er wird wohl noch fertig werden Wink

Desweiteren habe ich von einem neuen Löwenkater gehört. Wo kommt der her und wo ist der alte "Hessi" hin?
Da wird in einigen Wochen gewiss schon weiter... Solange das Ingenieurbüro das gleiche bleibt, ist es egal welches HochTiefBau-Unternehmen damit beauftragt wird... Bis Sommer 2008 ist noch viel Zeit, einen Monat Bauzeit-Verlust lässt sich wieder reinholen!

Viel interessanter finde ich die Frage, ob Prof. Dr. Bernd Schildger aus Bern dauerhaft in Frankfurt bleiben könnte oder wer als Schmidt-NAchfolger als Direktor in Frage kommen könnte...
geozoo.de schrieb:Viel interessanter finde ich die Frage, ob Prof. Dr. Bernd Schildger aus Bern dauerhaft in Frankfurt bleiben könnte oder wer als Schmidt-NAchfolger als Direktor in Frage kommen könnte...

Da wär ich mal stark für den Herrn Wicker als neuen Direktor, wenn das geht. Smile

viele Grüße
Sebastian
Wicker hat sicherlich auch ne Menge aufm Kasten, um mal zu untertreiben! Aber Schildger wäre ein visionärer Denker für Frankfurt!
Sehr schick! Wann gibt's wieder Nachwuchs?
Da musst du wohl Herrn EEP fragen Toungue
Hi
wie es aussieht ist Rudolf Wicker jetzt ja seit einiger Zeit fix der neue Direktor von Frankfurt.
viele Grüße
Sebastian
Zitat:Frankfurt (dpa) An der Neugestaltung des Frankfurter Zoos sollen sich die Bürger beteiligen. «Wie wünschen Sie, die Frankfurter Bürgerinnen und Bürger, sich Ihren Zoo?» heißt es in einem am Mittwoch verbreiteten Aufruf um Mitmachen. Alle Wünsche und Ideen seien von großer Bedeutung und der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Unter der Adresse «zoo@stadt-frankfurt.de» sollen Bürger ihre Vorschläge an den Zoo mailen. «Gedankenspiele» könnten nach Angaben der Zoo-Leitung ein Riesenrad sein oder Kajakfahren auf dem Zoo- Weiher; auch Röhren, in denen sich die Besucher durch die Gehege bewegen, seien denkbar.

Der bisherige Zoo-Direktor Christian Schmidt hatte sein Amt im Frühjahr abgegeben, seitdem gibt es eine kommissarische Leitung unter Bernd Schildger. In seinem ersten Statusbericht hatte Schildger festgestellt, dass der Zoo seine Möglichkeiten bei weitem nicht nutze. Attraktivität und Besucherzahlen könnten noch gesteigert werden. Schildger stellte einen Sanierungsstau bei einigen Anlagen fest und empfahl Verbesserungen bei den Erlebnisangeboten, Spielplätzen und der Gastronomie.

Quelle
Quelle Frankfurter Rundschau
Zitat:Fassungslos, teils kopfschüttelnd hören die Stadtverordneten im Römer-Kulturausschuss am Donnerstagabend das vernichtende Urteil über den Frankfurter Zoo. Bernd Schildger, der Interims-Direktor, ist eigens aus der Schweiz angereist, um seine "Evaluation", seine Bestandsaufnahme der traditionsreichen Einrichtung vorzustellen.

In der Zeit vom 30. März bis 11.Mai ist die Untersuchung mit großem Aufwand erstellt worden. Die wichtigsten Resultate: Noch nicht einmal die Besucherzahlen sind zutreffend, Schildger nennt sie "irreführend". Offiziell hatte der frühere Direktor Christian Schmidt für 2006 genau 903 230 Besucher genannt. Das wären elf Prozent weniger als 1999 gewesen, so Schildger.

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Die Überprüfung ergab aber, dass zum Teil mit Schätzungen und Hochrechnungen gearbeitet worden sei. Die reale Besucherzahl, so Schildger, habe wohl nur bei 750 000 gelegen: "Das ist unterhalb der des Palmengartens." Der Fachmann zieht zum Vergleich zwei andere europäische Innenstadt-Zoos heran, die ähnlich beengt seien wie Frankfurt: die Anlagen von Köln und Basel. Dort kämen jährlich jeweils 1,5 Millionen Besucher.

"Diverse Anlagen" genügten den Ansprüchen moderner Tierhaltung nicht. Die Toiletten seien "extrem schlecht gepflegt". Der wissenschaftliche Output des Zoos sei "dramatisch gesunken". In den Jahren 1992 bis 1994 habe es noch 25 Veröffentlichungen gegeben, 2006 nur fünf. Von den weit über 500 Tierarten gehörten nur elf internationalen Artenschutz-Projekten an. Zur Organisation des Zoos sagt Schildger: "Es gibt keine Organisation." Es gebe auch "keine Arbeitskleidung" und "keine tatsächliche Führung" der Institution. Statt dessen hätten sich die 114 Mitarbeiter in "Schicksalsgemeinschaften" gespalten, geführt von "kleinen Königen".

Quelle Frankfurter Rundschau
Zitat:Nach der massiven Kritik am Zustand des Zoos schmiedet die Stadt neue Pläne, um die Missstände beseitigen. Als er den Bericht über den Zoo im Römer-Kulturausschuss hörte, glaubte Jochem Heumann, "dass ich im falschen Film bin". Wie der Sprecher der CDU zeigen sich auch andere Stadtverordnete verblüfft und schockiert über den maroden Zustand, den Interims-Direktor Bernd Schildger nach wochenlanger Prüfung dem Zoo bescheinigt hatte. Vorgänger Christian Schmidt ist beurlaubt. Am 17. Juli besichtigt die Union den Zoo. "All das, was Schildger anführt, wird jetzt systematisch abgearbeitet", verspricht Kulturdezernent Felix Semmelroth (CDU). Doch das ist gar nicht so einfach - schon finanziell. "Die Kommunalaufsicht, das Innenministerium in Wiesbaden, hat den städtischen Zuschuss für den Zoo auf 8,9 Millionen Euro im Jahr gedeckelt", so Semmelroth. Deshalb soll Kämmerer Uwe Becker (CDU) mit dem Land darüber verhandeln, dass die Stadt wieder mehr Geld für die Institution ausgeben darf. So schnell wie möglich sollen die 114 Mitarbeiter des Zoos endlich einheitliche und gute Dienstkleidung bekommen. Die Stadt will ab sofort "das Erscheinungsbild der Toiletten" verbessern. Das "Bonoboland" für Menschenaffen, das wichtigste Neubau-Projekt, wird "mit höchster Priorität" umgeplant, so Semmelroth. "Der Spielplatz, der dem Bonoboland zum Opfer fallen sollte, bleibt", sagt Heumann zu. Die neue Menschenaffenanlage soll aber auch sicherer werden - nach bisherigem Entwurf hätten Tiere herausklettern können. Umgebaut werden auch alte Gehege, die Schildger als Verstoß gegen artgerechte Tierhaltung einstuft. Der Kulturdezernent nennt als Beispiel die Flusspferd-Anlage. "Inakzeptabel" nennen Semmelroth und Schildger die Qualität der Zoo-Gastronomie. Für 2009 fasst Semmelroth den Baubeginn für einen neuen Haupteingang ins Auge.

Quelle Frankfurter Neue Presse
Zitat:Die fristlose Entlassung des langjährigen Zoo-Direktors Christian Schmidt fordert die BFF-Fraktion im Römer. Die Bestandsaufnahme zur Lage des Frankfurter Zoos, die der kommissarische Leiter Bernd Schildger nun auch dem Kulturausschuss dargelegt habe, hätte negativer kaum ausfallen können, erklärte Wolfgang Hübner, Fraktionschef der Freien Wähler BFF. Der einst unter Professor Bernhard Grzimek weltberühmte und populäre Zoo sei „in einem desolaten Zustand“. Schildger selbst will übrigens nicht Zoo-Direktor werden.
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