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Normale Version: Und noch ne Erstzucht: Negros-Dolchstichtaube
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@ Jurek :

Alle Arten, die du da so aufzählst (bis auf die Äthiopischen Wölfe vielleicht), hat der Berliner Zoo zu seinen Glanzzeiten garantiert gehalten... Unter anderem die einzigen Bergnyalas, von denen ich je gehört habe... (wenn auch vor dem Krieg)

Für viele Arten aus dem asiatischen Raum dürfte doch heutzutage auch noch Berlin TP ein Mekka sein...
@Tom
Sicherlich haben viele Tiere in den früheren Menagerien gelitten und ich will das auch nicht gutheißen.
Aber dennoch zählen für mich die Arten, die dadurch gerettet werden konnten. Mir ist es wichtiger, dass Löwenäffchen, Davidshirsch und Hawaii-Gand heute noch existieren als dass ein paar Tiere irgendwann unter schlechten Bedingungen gelebt haben. Der Erhalt von Arten geht nun mal vor das Wohlbefinden einzelner Individuen.
Ich würde mich dem anschließen. Aber man darf wohl auch nicht vergessen, welche ebenfalls seltenen Arten in Hecks Zeiten im berliner Hirschrevier gelebt haben und gerettet wurden. Andererseits denke ich, daß wir bei mancher Haltung sehr zeitgebunden Urteilen und daß viele Gehege, auch heute, mehr durch Moden als durch wirklich neue Erkenntnisse geprägt werden. Das ist wohl nicht zu vermeiden, aber ich finde, wir sollten so, wie wir ein heutiges, in vieler Hinsicht menschlichen Vorstellungen entsprechendes Gehege gelten lassen, eben auch die des 19. Jahrhunderts gelten lassen, insbesondere, wenn die Haltung funktioniert hat. Es wäre sicher interessant, einmal zu prüfen, ob der Platz pro Affe in Berlin um 1900 wirklich so viel kleiner war als in Berlin oder Köln 1970.
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