29.06.2007, 18:43
Ich hab am gestriegen Donnerstag zum ersten Mal den kleinen Tiergarten Ludwigslust in Osterholz-Scharmbeck in der Nähe von Bremen besucht.
Gegründet wurde Ludwigslust bereits 1876 als Gaststätte durch den Scharmbecker Ludwig Ahrens. 1963 übernahm die Familie Seedorf die Gaststätte und errichtete im Sommergarten einige Volieren. Dies war somit die Geburtststunde des Tiergarten Ludwigslust. Offizielle Eröffnung war allerdings erst 1972. Zur Zeit wird Ludwigslust privat als 3-Mann Betrieb geführt.
Die Tiergarten-Saison ist vom 01.04. bis 31.10.. Der Eintrittspreis liegt für Erwachsene bei 4,70€ und 2,70€ für Kinder. Es gibt aber auch noch weitere Tarife.
Man betritt den Tiergarten durch die Gaststätte. In alter Gewohnheit bin ich den Rundgang verkehrt rum beschritten, was ich hier jetzt auch beibehalten werde.
So trifft man auf der linken Seite auf die große Anlage der Rosa- und Chileflamingos, die sich allerdings nur weit hinten zeigten. Daneben liegt eine große Teichanlage. Hier lebten neben einem Kronenkranich, der aber gerne auch den Besucherweg nutzte und versuchte Leute anzugreifen (ich durfte es spüren
), u.a. die Große Schneegans, die Streifengänse und Blaue Schneegänse. Wunderbar gestaltete Anlage. Daneben liegt noch eine Anlage für 2 Mandschurenkraniche.
Gegenüber lagen Volieren für Zwergseidenhühner, Schneeeulen und Uhus.
Man schreitet auf graden Weg auf die Streichelwiese zu. Hier leben Zwergziegen mit deren Nachwuchs, sowie 2 Alpakas, Gänse und Laufenten. Die Anlage ist wunderschön. Um hinein zukommen, muss man allerdings über den Zaun klettern.
Umrundet man die Anlage trifft man auf die Anlage für Lamas und Ouessantenschafe. Auch hier kann man nichts anderes sagen, als schön gestaltet.
In der nächsten Anlage leben 1,1 Paradieskraniche, die gerade 2 Eier haben und deshalb ein wenig aggressiv reagierten auf Besucher.
Gegenüber liegt eine kleine Anlage für ein paar Gänsehühner. Der Mann wollte mir irgendwie an die Gurgel wenn er hätte raus können. Irgendwie nur aggressive Vögel dort im Park
Gegenüber liegt die Anlage für 2 Emus und Bennetkänguruhs. Ebenfalls okay.
In einer sehr stark bepflanzten Anlage leben 2 Östliche Kronenkraniche, soweit ich weiß nicht die allerhäufigste Unterart, oder irre ich mich dort?
Dann folgt eine weitere schön gestaltete Anlage für u.a. Brandgänse, Zwerggänse, Rothalsgänse, Kaisergänse, Pfeifenten, Peposakaente und Spießenten.
Auf einer großen Wiese leben Weißstörche. Der Tiergarten hat schon mehrmals erfolgreich Nachwuchs ausgewildert. Auf 2 Storchenhorste brüten zudem Wildstörche.
In der Anlage gegenüber leben Hawaiigänse und Trauerschwäne.
Eine der größeren Anlage bewohnt eine kleine Gruppe Europäisches Damwild.
In der Voliere nebenan lebt eine Gruppe Berberaffen. Die Käfigausstattung hätte ein wenig mehr sein können. Vorm Besucher schienen die Affen Angst zu haben. Sie verzogen sich grundsätzlich sofort. Nur der alte Mann zeigte sich dann.
Daneben liegt eine kleine Anlage für 2 Ponys und einen alten Esel.
Diesen beiden Anlagen liegt gegenüber eine Volieren Reihe. In der ersten leben 2 Jungfernkraniche, daneben Bartkäuze und dann noch 2 Steppenadler. Alle 3 Volieren sind nett eingerichtet, könnten aber größer sein. An Fliegen ist bei den Jungfernkranichen nicht zu denken.
Man schreitet als nächstes auf die Anlage des letzten Kragenbärens zu. Natascha ist schon über 30 Jahre. Ihr Mann ist vor 3-4 Jahren gestorben. Die Anlage ist wunderbar bepflanzt. Für mehr Tiere müsste sie bissen größer sein. Kletter ist eigentlich auch weniger möglich.
Die nächste Anlage beherbergt 2 Nordluchse. Ebenfalls eine gute Anlage. Der Tiergarten beteiligt sich an dem Auswilderungsprogramm im Harz.
Die Anlage für die Wildkatzen ist so sehr bepflanzt, dass ich kein Tier gesehen hab. Hingegen ist die Kolkraben-Anlage mehr als spärlich eingerichtet. Gar nix drin.
In der nächsten Voliere leben Truthühner und andere Hühnervögel.
Dann folgen zu beiden Seiten des Weges Teichanlagen mit u.a. Knäkenten, Schellenten, Krickenten, Rotschulterente, Brautenten, Mandarinenten und kleine Kanadagänse. Auf der anderen Seite Reiherenten, Löffelenten, Sichelenten, Weißwangengänsen, Mähnengänsen, Kubapfeifgänsen und Rotwangenschmuckschildkröten.
Danach folgt die wahrscheinlich schlechteste Säugetier-Anlage. Hier leben Stachelschweine. Schaut euch das Bild einfach an.
Dann folgt der Komplex für die Papageien. Hier leben Blaustirnamazonen, Panama-Amazonen, Molukkenkakdus, Graupapageien, Gelbwangenamazonen, Ararauna, ein Hellroter Ara und ein Grünflügelara. Die Volieren sind kleine Stahlkäfige ohne Einrichtung. Es sind nur einige Sitzstangen vorhanden.
Dann tauchen noch einige Volieren für Waldohreulen, Steinkauz und Zwergohreulen auf und dann befindet man sich auch schon wieder am Eingang.
Ich war von dem kleinen Tierpark echt positiv überascht. Der Großteil der Anlagen ist echt super. Nur einige Volieren sind zu klein. Der gesamte Park ist schön gestaltet. Alles naturwege und super viel Bepflanzung.
Wenn man in der Gegend ist sollte man da echt mal hin. Macht Spaß. Und passt auf den Kronenkranich auf
Rundgang in Bildern folgt.
Gegründet wurde Ludwigslust bereits 1876 als Gaststätte durch den Scharmbecker Ludwig Ahrens. 1963 übernahm die Familie Seedorf die Gaststätte und errichtete im Sommergarten einige Volieren. Dies war somit die Geburtststunde des Tiergarten Ludwigslust. Offizielle Eröffnung war allerdings erst 1972. Zur Zeit wird Ludwigslust privat als 3-Mann Betrieb geführt.
Die Tiergarten-Saison ist vom 01.04. bis 31.10.. Der Eintrittspreis liegt für Erwachsene bei 4,70€ und 2,70€ für Kinder. Es gibt aber auch noch weitere Tarife.
Man betritt den Tiergarten durch die Gaststätte. In alter Gewohnheit bin ich den Rundgang verkehrt rum beschritten, was ich hier jetzt auch beibehalten werde.
So trifft man auf der linken Seite auf die große Anlage der Rosa- und Chileflamingos, die sich allerdings nur weit hinten zeigten. Daneben liegt eine große Teichanlage. Hier lebten neben einem Kronenkranich, der aber gerne auch den Besucherweg nutzte und versuchte Leute anzugreifen (ich durfte es spüren
), u.a. die Große Schneegans, die Streifengänse und Blaue Schneegänse. Wunderbar gestaltete Anlage. Daneben liegt noch eine Anlage für 2 Mandschurenkraniche.Gegenüber lagen Volieren für Zwergseidenhühner, Schneeeulen und Uhus.
Man schreitet auf graden Weg auf die Streichelwiese zu. Hier leben Zwergziegen mit deren Nachwuchs, sowie 2 Alpakas, Gänse und Laufenten. Die Anlage ist wunderschön. Um hinein zukommen, muss man allerdings über den Zaun klettern.
Umrundet man die Anlage trifft man auf die Anlage für Lamas und Ouessantenschafe. Auch hier kann man nichts anderes sagen, als schön gestaltet.
In der nächsten Anlage leben 1,1 Paradieskraniche, die gerade 2 Eier haben und deshalb ein wenig aggressiv reagierten auf Besucher.
Gegenüber liegt eine kleine Anlage für ein paar Gänsehühner. Der Mann wollte mir irgendwie an die Gurgel wenn er hätte raus können. Irgendwie nur aggressive Vögel dort im Park

Gegenüber liegt die Anlage für 2 Emus und Bennetkänguruhs. Ebenfalls okay.
In einer sehr stark bepflanzten Anlage leben 2 Östliche Kronenkraniche, soweit ich weiß nicht die allerhäufigste Unterart, oder irre ich mich dort?
Dann folgt eine weitere schön gestaltete Anlage für u.a. Brandgänse, Zwerggänse, Rothalsgänse, Kaisergänse, Pfeifenten, Peposakaente und Spießenten.
Auf einer großen Wiese leben Weißstörche. Der Tiergarten hat schon mehrmals erfolgreich Nachwuchs ausgewildert. Auf 2 Storchenhorste brüten zudem Wildstörche.
In der Anlage gegenüber leben Hawaiigänse und Trauerschwäne.
Eine der größeren Anlage bewohnt eine kleine Gruppe Europäisches Damwild.
In der Voliere nebenan lebt eine Gruppe Berberaffen. Die Käfigausstattung hätte ein wenig mehr sein können. Vorm Besucher schienen die Affen Angst zu haben. Sie verzogen sich grundsätzlich sofort. Nur der alte Mann zeigte sich dann.
Daneben liegt eine kleine Anlage für 2 Ponys und einen alten Esel.
Diesen beiden Anlagen liegt gegenüber eine Volieren Reihe. In der ersten leben 2 Jungfernkraniche, daneben Bartkäuze und dann noch 2 Steppenadler. Alle 3 Volieren sind nett eingerichtet, könnten aber größer sein. An Fliegen ist bei den Jungfernkranichen nicht zu denken.
Man schreitet als nächstes auf die Anlage des letzten Kragenbärens zu. Natascha ist schon über 30 Jahre. Ihr Mann ist vor 3-4 Jahren gestorben. Die Anlage ist wunderbar bepflanzt. Für mehr Tiere müsste sie bissen größer sein. Kletter ist eigentlich auch weniger möglich.
Die nächste Anlage beherbergt 2 Nordluchse. Ebenfalls eine gute Anlage. Der Tiergarten beteiligt sich an dem Auswilderungsprogramm im Harz.
Die Anlage für die Wildkatzen ist so sehr bepflanzt, dass ich kein Tier gesehen hab. Hingegen ist die Kolkraben-Anlage mehr als spärlich eingerichtet. Gar nix drin.
In der nächsten Voliere leben Truthühner und andere Hühnervögel.
Dann folgen zu beiden Seiten des Weges Teichanlagen mit u.a. Knäkenten, Schellenten, Krickenten, Rotschulterente, Brautenten, Mandarinenten und kleine Kanadagänse. Auf der anderen Seite Reiherenten, Löffelenten, Sichelenten, Weißwangengänsen, Mähnengänsen, Kubapfeifgänsen und Rotwangenschmuckschildkröten.
Danach folgt die wahrscheinlich schlechteste Säugetier-Anlage. Hier leben Stachelschweine. Schaut euch das Bild einfach an.
Dann folgt der Komplex für die Papageien. Hier leben Blaustirnamazonen, Panama-Amazonen, Molukkenkakdus, Graupapageien, Gelbwangenamazonen, Ararauna, ein Hellroter Ara und ein Grünflügelara. Die Volieren sind kleine Stahlkäfige ohne Einrichtung. Es sind nur einige Sitzstangen vorhanden.
Dann tauchen noch einige Volieren für Waldohreulen, Steinkauz und Zwergohreulen auf und dann befindet man sich auch schon wieder am Eingang.
Ich war von dem kleinen Tierpark echt positiv überascht. Der Großteil der Anlagen ist echt super. Nur einige Volieren sind zu klein. Der gesamte Park ist schön gestaltet. Alles naturwege und super viel Bepflanzung.
Wenn man in der Gegend ist sollte man da echt mal hin. Macht Spaß. Und passt auf den Kronenkranich auf

Rundgang in Bildern folgt.